Vuvuzela made in?

marco · July 02, 2010 · Allgemein · 4 comments

CHINA!!!
Genau!
Diese Dinger die zur Zeit in aller Munde sind, in Fan-Münder zum anfeuern und in allen anderen zum darüber ablästern, werden wahrhaftig zu 90 Prozent in China hergestellt. Somit, wie sie stolz selbst behaupten, nehmen sie irgendwie doch an der Fussball WM teil. Und das sicherlich anzahlmässig im millionen Bereich.
Nicht nur in Sachen zahlen sind die Chinesen nun also gut an der WM vertreten, sondern auch in der Lautstärke. Weltweit hört man die Vuvuzelas im charmanten Schwarmgebrüll bis in die Schlafzimmer unters Kopfkissen dröhnen. Kein Wunder, den es sei mit 127dB das lauteste Fan Instrument überhaupt.
Das war so ziemlich das erste, was ich hier zurück in China also mitbekommen habe. Den ich bin zurück. Zurück aus der Schweiz.
Die gute, alte Schweiz, die mir mehr den je, sehr gelassen vorkam. Ruhig. Ke stress.

Es war ein Genuss und ich bin mit geladenen Batterien zurück in der grossen Metropole.
Hier ist alles beim alten und die Botschaft steht noch auf dem selben Fleck.

Und jetzt achtung! Jetzt folgt sogleich eine Premiere!
Mein erster Beitrag über die Arbeit!
Das ist womöglich als Zeichen zu interpretieren, dass sich hier so etwas wie Alltag bei mir eingenistet hat. Nach 11 Monaten legitim würde ich schreiben.

Eben, ich komme zurück aus den Ferien und es hat eine neue Mitarbeiterin gesonnt (geschneit?). Ihr Name: Jessy (Name geändert, Name der Redaktion bekannt). Chinesin. Jung. Sympathisch. Ausser “MSN Chat”, hatte sie bisher nicht viel mit Computer zu tun.
Jetzt muss ich kurz etwas ausholen. Wir verfügen auf der Botschaft über eine elektronische Ablage, wo alle Mitarbeiter, vom Gärtner bis zum Botschafter, darauf Zugriff haben um Daten zu teilen. Jede Sektion. Daten an denen täglich gearbeitet wird.
Nun befand Jessy ihren Computer als eher langsam. Ich war leider in den Ferien und somit nicht in der Lage ihr zu erklären, dass dies bei EDA Computern normal ist.
Ihre Überlegung war, zu viele Daten machen den Computer träge, logisch oder? Somit hat sie angefangen Daten zu löschen. Und dies Notabene auf der Ablage der Botschaft. Und da sie in der Kultur Sektion arbeitet und somit nichts mit der politischen Sektion zu tun hat, hat sie kurzum die ganze Ablage der Politik gelöscht. Samt Ordner “Ambassadors Pictures”.
Olé!

Der Schock war gross, doch kann man heute vieles wiederherstellen, und ich somit am Schluss der Held.
Lange lebe Backup und Restore!

Schlussendlich habe ich ihr das alles ganz nett erklärt und sie gebeten, gerade bei Dingen wo Ambassador drauf steht, die Finger davon zu lassen.
Und sollte sie es nicht begreifen, werde ich es ihr per Vuvuzela mit 127dB um die Ohren blasen.
Made in China, das verstehen alle.

4 Comments:
  1. … hm

    wie lange hat jessy probezeit?

    crackix · July 06, 2010
  2. … ähm …

    wie lange hat Jessypau probezeit?

    :-))

    Anonymous · July 06, 2010
  3. …ähm ..

    wie lange hat jessypau probezeit?

    :-))

    Anonymous · July 06, 2010
  4. haha die ist ja ganz schön mutig! gut, habe eigentlich überhaupt kein recht meinen senf dazuzugeben.. habe in meiner letzten stunde in mada den usb-stick aktualisieren wollen, d.h. daten löschen, neue draufspeichern.. in der zwischenzeit habe ich aber schnell den user "gemoved".. autsch. aber immerhin habe ich diese scheisse wieder selbst ausgebadet. und gelernt. ich weiss jetzt, wies geht!
    (schämemi trotzdem)

    ex-antanana · July 13, 2010

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