Beijing versinkt im Schnee und in Moganshan kriegt man weisse Socken. Pünktlich zum Wintereinbruch sind wir ein weiteres mal in die Hügel in der Nähe von Hangzhou aufgebrochen, um ein paar Tage im abgelegenen Resort „Naked Retreats“ zu verbringen. Diesmal allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, eingeladen worden zu sein. Das ganze hat natürlich eine Vorgeschichte: Das „Naked“-Resort, von der Presse aus Allerwelt zu einem der top Reisepunkte 2012 erkoren, steckt noch in Kinderschuhen. Bei unserem ersten Besuch im Frühling zeigte sich das in Form von ein paar nennenswerten Mängel. Unsere Freundin Michèle, die die gleichen Erfahrungen gemacht hat mit ihrem Ehemann, nahm sich darauf die Zeit einen mehrseitigen Bericht zu verfassen, den von Sarah revidieren zu lassen, und so an das Management von “Naked” zu schicken. Tatsächlich landete es bei dem CEO auf dem Tisch, der sich davon sehr angetan fühlte und uns sogleich für ein Wochenende einlud, um zu beweisen, dass es jetzt anders läuft. Dem Resort hätte es wahrscheinlich mehr gedient, wenn wir als anonyme Gäste angekommen wären. Aber im Gegenteil, die ganze Heerschar weiss von unserem Kommen und, ganz zu unserem Vergnügen, wir werden behandelt wie Königinnen und Könige. Uns, zusammen mit unseren Freunden, wird eine ganze […]
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