Pfffft Das normalerweise unser Wecker in der Früh. Ein langes, gasig und stinkiges ‘ Pffffft’ Pferde furzen viel. Jedenfalls die mongolischen. Da reitet man gemütlich hintereinander her, geniesst die unglaubliche Landschaft, plötzlich hebt der Gaul vor einem leicht seinen Schwanz und ‘pffft’, die Idylle ist dahin. In der Nacht dürfen die Pferde jeweils frei herum spazieren, kommen dadurch relativ nahe an die Zelte ran und man wird dadurch von einem regelrechten Furzkonzert aus den Federn geholt. Nur die immer wieder auftauchenden Schafherden scheinen das toppen zu können. Steht man in eine solche Herde hinein, kann man wie ein Dirigent seinem Orchester die Töne, den Schafen die dumpfen Fürzchen entlocken. Item, nach 3 Tagen des Reitens, steht ein Ruhetag auf dem Programm. Der Schamane ist auch noch nicht zu Hause und lässt auf seine Präsenz warten. Die Schamanen ja quasi die Götter der Mongolen. Sie repräsentieren das Sprachrohr zwischen den verstorbenen Seelen und unserer Welt. Mit diesen Seelen können sie Kontakt aufnehmen und über sie an Informationen gelangen, die uns normal Sterblichen verborgen bleiben. Die Schamanen werden in drei Kategorien unterteilt: die Laufenden, die Reitenden und die mit dem höchsten Rang, den Fliegenden. Wir sollten auch in den Genuss einer Zeremonie […]
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