Ich bin ja jetzt Student, und so wie ich das immer empfunden habe, haben Studenten vor allem eines. Viel Ferien! Ich wage sogar zu behaupten, dass die noch mehr Ferien haben, als die Bundesangestellten. Bisher habe ich von diesem Lebensstil noch nicht sooo viel gespürt, im Gegenteil, ich hatte das Gefühl ich arbeite so viel wie nie zuvor. Trotzdem hat es jetzt aber gereicht für richtigen Urlaub. Und richtiger Urlaub für uns ist, wenn man eine Reise tut. Der Drang nach Exotik und exotischen Viechern über und unter Wasser übermannte uns. Und so traten wir diese Reise an, die uns uns in alt bekannte Gebiete brachte: nach Indonesien. Auf dem Hinweg mit der arabischen Paradeflotte, die sich nicht schiniert um 1 Uhr in der Früh noch Reis mit Curry zu servieren, legen wir einen Zwischenstopp in Dubai ein. Viel davon gehört, nie selber besucht. Es muss also ein eigenes Bild entwickelt werden. Für ein hochauflösendes Bild im Detail reichen ein paar Stunden leider nicht aus, und vielleicht ist das auch der Grund, warum mir die Stadt, nicht wie eine Stadt, sondern lediglich wie eine Hauptstrasse durch eine Oase in der Wüste vorkommt. Dieser Eindruck wird von der Aussichtsplattform des Burj […]
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Es ist das erste Wochenende, nachdem die Thais Zahltag hatten. Resultat: Da ist nix mit sparen. die Malls und Märkte sind bumsvoll. Und wir mitten drin. Es gibt uns einen ersten Eindruck, was uns in gut einer Woche im Venedig des Ostens erwarten soll. Die Stadt Bangkok pulsiert mehr den je. So wird sie Für das Jahr 2013 auch von Tripadvisor als die Topdestination Asiens und zur momentan meistbesuchten Stadt erkoren. Merken wir gut auf unserem Zwischenstopp hier. Beim Geheimtipp, dem Wochenend-Markt Chatuchak, müssen wir zuerst Schlange stehen, um überhaupt einmal in die Marktgassen zu gelangen. Die Zeit verliert sich schnell im Menschentumult, und wir besteigen bald einmal unseren Nachtzug. In unserem Abteil per Zufall ein herziges, altes Thaipäärchen, wo die Frau chinesischer Abstammung ist und wir uns (also vor allem Sarah) sich auf Chinesich unterhalten können. Welch Schicksalshafte Begegnung. Es kommen aber immer mehr Leute bei uns ins Abteil. Irgendwas stimmt da nicht. Bestimmt machen die anderen was krumm, und checken die Platznummerierung nicht. ÖH, nein, wir sind falsch. wir müssen unsere Thai-Chinesen verlassen. Also doch kein Schicksal. Die Nachtzüge in Thailand sind etwas anders konzipiert als jene in Europa. Es gibt keine Abteile und man liegt wie der […]
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Dank modernster und neuster Technik ist es nun möglich, dass ich euch endlich einmal präsentieren kann, von was ich hier ständig predige. Ich liefere euch den Beweis, dass ich weder ein Gaukler noch und eine Märchentante bin. Keiner, der nur von Wasser predigt, dabei sich in Wein ersäuft. Jetzt, ja jetzt kommt ihr auf eure Kosten. Satte 20 Minuten lang ist der neuest Film aus meiner kleiner Werkstatt geworden. Also nix für während der Arbeit und langsame Internetleitungen. Vorhang auf für den Film zu “Gepustete Luftblasen unter Palau”
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Ding ding ding Der Divemaster hämmert mit seinem Metalstab gegen seinen Tank. Das Zeichen, dass sich etwas aussergewöhnliches in unmittelbarer Nähe befindet. Und warhaftig, ober uns im Gegenlicht der Sonne zeichnen sich die grossen, geschmeidigen Silhouetten zweier der graziösesten Geschöpfe ab. Wir sind draussen im Pazifik, nähe Koror in der Republik Palau. Zur sich weit hinstreckenden Inselgruppe gehört auch das zur Zeit besser bekannte Guam. Nur wenige Fluggesellschaften bringen einem hierher. Bei uns ging es per eleganter Korean Air über Seoul hinaus aufs Meer. Buse, geschweige denn was auf Schienen, sucht man in Palau am Flughafen vergebens. Taxi ist hier das öffentliche Verkehrsmittel. Und das muss im vornerein bestellt sein, sonst steht man spät Nachst alleine am Flughafen. Und sie fahren lustig. Steuer rechts, genau gleich wie die Strassenseite. Die spinnen die Paulaner. Unser Hotel war so frei und hat uns einen Abholdienst organisiert. Für uns zwei kleine Schweizer kommen sie mit einem Ford Club Waggon XXXXL. Der ist, so könnte man vermuten, in seiner Grösse an die mehrheitlich Amerikanischen Touristen angepasst. Der amerikanische Einfuss ist auf den Strassen unverkennbar. Strip-malls ziehen an uns vorbei. Nach einem kleinen, funktionalen Auto hält man vergebens ausschau. Alles Staatskarosen. Size does matter. Vorteile […]
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Nachdem uns die Übertragung vom Einmarsch der Schweizer an der Olympiade in London verweigert wurde, da die Meister des Fernsehsenders just in dieser Minute die Werbung einspielen mussten, fuhren wir fort, was wir angefangen hatten. Nach einer Woche Tauchen in Malaysia, ging es mit Rucksack weiter auf die Suche nach Erholung und Ruhe. Angefangen zu suchen haben wir in Port Dickson. Diese Hafenstadt, nicht all zu weit von Kuala Lumpur entfernt, ist ein beliebtes Reiseziel für Malays, die genau das gleiche suchten wie wir. Wir residierten bei Avilion. Was gut klingt, liess sich auch durchaus sehen. Allem voran die Freilichtdusche in unserem Zimmer, sowie die mehreren Pools, wo tatsächlich eins nur für Erwachsene reserviert war. Auf dem daneben gelegenen Tennisplatz trugen wir das wohl komischste Tennisspiel aus, das je gespielt wurde. In Port Dickson nämlich gibt es nicht nur menschliche, sondern auch tierische Gäste. In einem Streichelzoo tummeln sich nebst Hasen, Schildkröten, Hühnern und Gockel auch noch Pfauen. Diesen Pfauen wurden unsere besten Zuschauer beim Tennisspiel. Auf den Hecken des Tennisplatzes beobachteten sie interessiert aus der Höhe wie wir uns die Bälle um die Ohren schlugen. Nebst den Bällen schlugen sich auch falsche Töne um uns. Das Gesangsduett von der […]
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Das Meer hatte uns mal wieder unter Druck. Tiefseedruck. Die Tauchflasche geschnallt, die Tauchbrille gesetzt, drei-, zwei-, eins und per Rückwärtsrolle vom Boot ins unendliche Blau. Beide, Simon und ich, waren voreingenommen von einem Besuch des Tauchparadis bei Malaysia, für beide nämlich war es nicht das erste Mal. Doch die unglaubliche Unterwasserwelt rund um die einsam gelegene Insel Sipadan gab sein Bestes, damit wir unseren Sauerstoff noch schneller abzapften als üblich. Was uns geboten wurde, war schlicht atemberaubend. Hier eine Nachbesprechung von einem der spektakulärsten Tauchgänge: Barracuda Point. Von einer der renommiertesten Tauchzeitschriften zum besten Tauchplatz des Jahres gekürt. Obwohl ich solchen Aussagen stets mit einer Portion Skepsis gegenüber stehe, sollte ich eines besseren belehrt werden. Kaum im Wasser landet man in einem Schwarm Jack-Fische. Von abertausenden Augenpaaren wird man gemustert wie ein fremder Tourist in einem ausserhalb gelegenen Stadtteil. Vom dichten Schwarm wird man eingehüllt, die Orientierung geht verloren und Tauchkollegen verschwinden hinter der Fischwand. An der scheinbar schwächsten Stelle wird versucht die Wand zu durchdringen und tatsächlich, wie von magischer Hand weicht sie auseinander und gibt den Weg frei in den nächsten silbernen Strudel. Egal wie ungalant, oder rasant man sich bewegt, keines der glitschigen Tiere bekommt man […]
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Das Meer birgt viele Geheimnisse. Vieles, dass wir nicht verstehen, nie erfahren werden, oder bereits vergessen ist. Eines dieser Geheimnisse liegt auf Grund im Norden Palawans. Die Überreste einer blutigen Rache. Zuerst führte uns unser Weg jedoch über teils asphaltiert, teils steiniger Strasse nach El Nido. Doch eigentlich ist es egal, was unter den Räder für ein Belag war, die Fahrer machen da eigentlich keinen Unterschied und überwinden Asphalt, wie auch Kieselsteinen im gleichen Tempo und Fahrstil. Geschüttelt angekommen in der Bucht El Nido’s, durften wir Versuchskaninchen spielen im bald neu zu eröffnenden Guesthouse „Jungle and Sea“, welches von der Olivia unterhalten wurde. Richtig, „der“ Olivia. Denn Olivia war mal Oliver, fühlte sich jedoch im eigenen Körper nicht zu Hause und liess sich dann ummontieren zu Olivia. Gastfreundlich war sie und die Aussicht, des am Berghang gelegenen Hauses, unglaublich hinunter auf die Bucht. Ein Piratenschiff hätte so gut in die Bucht gepasst, wie die Kanonenkugel in die Kanone. El Nido, bekannt für seine unverkennbare Landschaft. Unzählige kleine Insel sind in der Umgebung zu finden, welche per Banka, dem typischen, philippinischen Boot mit Bambusstützen, auskundschaftet werden können. Zwischen den steilen Kanten, und scharfen Felsern hindurch, findet man abgelegene Buchten, mit Stränden […]
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Um 5 Uhr in der Früh aufzustehen ist kein Spass und sollte man nicht unbedingt machen. Schon gar nicht freiwillig. für gewisse Schätze macht man es aber, und für manche Schätze lohnt es sich auch durchaus. Für den nach dem Schatz benannten Haifisch, den “Treasure Shark” zum Beispiel, ist es das Weckerstellen wett. Der ist Frühaufsteher und eigentlich nur in den tiefen Gewässern zu finden. Bei Malapascua jedoch, kommt dieser seltene Gast in tauchbare Gewässer, wo er sich von den vielen Putzerfischen waschen lässt. Gross kommt er daher und seine Flosse in der Form eines Segels, lässt in noch pompöser erscheinen. Andere Schätze fielen plötzlich auch noch ins Meer. Die Spezies der “open water diver”, hat gleich drei neue Arten hervor gebracht, welche nun bereit sind sich in den Weltmeeren zu tummeln. Manche davon, die Sarah unter den frisch zertifizierten Tauchern, tun dies auch schon auf ganz natürliche Art und Weise und begeben sich bereits in etwas tiefere Gewässer auf 25m, obwohl sie ganz theoretisch gesehen nur für deren 18 Meter brevetiert wären. Für verloren gegangene Fische wie den Nemo zu finden, nimmt man diese Dehnung des Zulässigen allerdings locker in Kauf. Die Zeit auf der Insel wurde mit der […]
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Bule!!! Zuerst begriffen wir nicht so recht, was die Kinder in einem Dorf am Rande unserer Insel in Lembeh damit meinten. Wir verstanden nur “Poulet” wie Huhn, und begriffen erst später, dass wir eierweissen Touristen damit gemeint waren. In vielerlei Hinsicht waren wir in diesen Ferien fremde Besucher. Allem voran unter Wasser, wo uns einmal mehr das unglaubliche und unfassbare Spektrum des Meeres präsentiert wurde. In der ersten Woche, brachte uns die “Expressair”, mit einem Airbus aus der ersten Generation, mit ein paar Zwischenstopps verteilt über ganz Indonesien, nach Sorong. Von dort aus stiegen wir um auf ein hobbymässig, zusammengeflicktes Boot und dieses brachte uns mitten ins Paradies. Ist ja mittlerweile ein bisschen ein in die Jahre gekommener und oft missbrauchter Begriff: das Paradies. Aber ich wage jetzt zu behaupten, dass diese Insel mit Namen Kri, im Gebiet Raja Ampat, dieser Bezeichnung ganz nahe kommt, wenn nicht sogar voll ins Schwarze trifft. Die Gegend absolut unberührt. An der Grenze zu Papua Neu Guinea, nur ein paar hundert Kilometer von Australien entfernt, eine Inselgruppe am Arsch der Welt. Vereinzelt ein paar Dörfer mit Einheimischen, und irgendwo zwischen Meer und Dschungel, wir. Das Meer in einem blau, das man von dessen Anblick […]
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Vor mir steht ein kühles Bintang Bier. Ferien! Ein paar Vögel haben mich nach Jakarta, Indonesien getragen, wo ich nun auf die Ankunft von Bluts- und sonstigen Brüdern warte. Der Flug bot teilweise spektakuläre Sichten auf scheinbar willkürlich zusammen gewürfelte Wolkenformationen. Schön wieder auf Reisen zu sein. So durfte ich bereits die korrupte Art Indonesiens miterleben. Man muss wissen, hier gibt es sogenannte “Visa on arrival”. Praktisch und unkompliziert. Dieses Visa kostet auch was. Einen Betrag, den man vor dem Zoll zu bezahlen hat, und dann mit dessen Quittung den Visasticker in den Pass bekommt. Ein Chinese hat es leider verpasst, diesen Betrag zu begleichen. Um nicht nochmals die ganze Runde anstehen zu müssen, welche doch etwa 30 Minuten in Anspruch nimmt, entschied er sich dem Zöllner einen roten 100 Hong Kong Dollarschein entgegen zu strecken. Er verbarg es nicht einmal gross, die ganze Schlange konnte bei dem Schauspiel ungeniert zuschauen. Der Zöllner winkte im ersten Moment noch ab. Da zückte der Chinese einen zweiten roten Schein. Der Zöllner bliebt hart und schickte den Chinesen zur Kasse. Dieser jedoch blieb ebenfalls arrogant, hartnäckig und nahm also das ganze Bündel Scheine aus seiner Hosentasche. Er blätterte etwa 5 weitere Rote auf […]
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