Tattoos sind in China in. Da passe ich mit meinem Haifisch voll ins Schema. Wo ich jedoch noch auf eine saubere Nadel setzte und darauf achtete, dass die Umgebung, wo ich meinen für immer währenden Schmuck eingravieren lassen würde, Krankenhaus steril war, scheint dies die Chinesen kaum zu kümmern. Das wird mir seit geraumer Zeit, jeweils auf meinem Nachhauseweg, deutlich vorgeführt. Da hat es einen äusserst populären Tattoo-Artisten. Um wohl der grossen Nachfrage gerecht zu werden, müssen manche Kunden auf der Strasse dran glauben. Diese scheinen jedoch, wie man auf dem Foto schön sieht, damit vollends zufrieden. Die kümmert es kaum, dass da ein paar Millionen Feinstaub-Partikel gleich mit eintätowiert werden. Geschweige denn von den unzähligen Haaren, der umherstreunenden Katzen. Oder den Fettatomen von der Würstchenbude nebenan. Oder den Brotkrümel der typisch, asiatisch übersüssten Brote des Bäckers auf der anderen Seite. Oder das bisschen DNA von der Nadel, die vorher beim Kollegen über die Haut surrte, kann ja auch nicht schaden. Dem Kunden gefällts und der Artist kann sich vollends ausleben. Ebenfalls ausleben tut sich zur Zeit der Artist Rupert Shrimp. Der übt gerade für den Zirkus. Lange musste ich wer weisen, ob ich dieses Video nun wirklich publik machen […]
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