Wie der Name schon verspricht, wird auch dieser Blog krass effizient verfasst. Ich befinde mich jetzt gerade irgendwo in der Tropopause zwischen Shanghai und Peking. Irgendwo zwischen aufgestanden und vor der Arbeit. Links und rechts an meiner Schulter, dösende Chinesen, die sich vom Krach meiner Tastenanschläge nicht stören lassen. Nachdem der letzte Besuch abgezischt war, empfand ich es für mehr als nur richtig, ebenfalls gleich abzufliegen. In dieser Stadt namens Shanghai, die derart vom westlichen Virus geprägt ist, dass man kaum mehr von China sprechen kann, wurde mir eben diese chinesische Effizienz einmal mehr vor Augen geführt. Schlüssel gefällig? Beinahe beängstigend ist es, mit wie wenig Aufwand innerhalb der chinesischen Grenzen, die Kopie eines Schlüssels hergestellt ist. Ein grosser, roter Schlüssel weist auf einem Schild den Weg zu dem unscheinbaren Geschäft. Irgendwo eingeklemmt zwischen zwei Wohnblöcken, gedeckt von einem Plastikdach, wo junge Katzen und das Ungeziefer der Gassen noch nebeneinander leben, sitzt ein Chinese im mittleren Alter auf einem kleinen Plastikhocker. Ob er eine Kopie dieses Schlüssels machen könne? Ohne etwas zu sagen, nimmt er den Schlüssel in seine schmutzigen Hände, dreht und begutachtet ihn von allen Seiten und meint: „mh, hao.“ Der Schlüssel wird in einen Schraubstock eingeklemmt, daneben […]
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