Von Fukushima liesst man nichts mehr. Der Zündstoff ist ausgegangen, obwohl die Lunte eigentlich noch brennt. Wie berichtet, hat diese Geschichte ja auch bei uns auf der Botschaft ihre Wellen geschlagen. Vor allem bei den Chinesen war halt die Angst vor einer atomaren Katastrophe, die bis ins Land der Mitte reichen könnte, gross. So begegnete ich einmal auf dem Nachhauseweg einer unserer Lokalangestellten. Es war ein von Smog durchzogener Tag. Der Himmel leicht bedeckt, aber kein Regen in Sicht. Meine Kollegin hatte ihren Kopf, wie eine Rupert Shrimp in ihrem Panzer, dicht unter ihrer Kapuze versteckt. Wovor sie sich denn verstecke, fragte ich mehr zum Spass. Vor den radioaktiven Teilchen die auf sie herunterfallen, meinte sie voll im Ernst. Da sie nicht die einzige zu sein Schien, die davor Angst hatte verstrahlt zu werden, wurde entschieden bei uns auf der Botschaft Messungen aufzustellen. Nicht, dass es nicht schon Messungen der Regierung gäbe. Aber dass ist eben so eine Sache mit den offiziellen Angaben und wie viel Vertrauen man diesen entgegenbringen kann. So werden jetzt wöchentlich bei uns auf Botschaft Messungen nach Radioaktivität durchgeführt. Aufgetragen wurde uns dies von der Zentrale in Bern, ist also nicht auf unserem Mist gewachsen. Und […]
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