Tataratara Tarataratara taratarataaa ta! Das die erklingende Musik, wenn die Metro einfährt in einer Station in Seoul. Diese Töne doch einiges amüsanter, und auf ihre Art und Weise auch beruhigender, als das Hämmern, der unzähligen Feuerwerksraketen, die über das chinesische Neujahr zum Himmel abgefeuert werden. Nach einer kurzen Arbeitswoche, ging es für das Fest zum Frühling auf, zu unseren Nachbaren nach Südkorea. Von Frühling merkte man allerdings nicht viel. Eisige Kälte machte sich über der Stadt Seoul breit. Tief im Minusbereich liegend, mussten wir uns einkleiden, als würden wir gleich ein paar Ski an die Füsse schnallen und den Männlichen hinunter gleiten. Glücklicherweise bietet Seoul vor allem eins, unzählige Kaffees. Keine 50 Meter kann man gehen, ohne eines dieser Lokalitäten zu passieren. Dort trumpfen sie dann auch mit innovativen Ideen. In einem Lokal wärmten wir unsere durchgefrorenen Körper mit einem Tee und kriegten dazu ein Ipad ausgeliehen zur Unterhaltung. Die jeweiligen Schaumkreationen auf den Kaffees waren kleine Kunstwerke und die dazu servierten Gebäcke aus dem Ofen, liessen in uns ein Gefühl von Europa empor schnellen. Ja, wenn Beijing nach Baustelle riecht, dann schmeckt es in Seoul nach einer Bäckerei. Egal an welcher Station des unglaublich breiten Metro-Netzes man aussteigt, sofort […]
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