Es war zu sehen in den frühen Morgenstunden. Ich war auf dem Weg zur Arbeit, mit Augen schwer und schlafgetrunken. Da entdeckte ich diese Chinesin vor mir. Ein Chinese ist bei Mao nicht das Spektakuläre an dieser Geschichte, die in einer Stadt spielt, die gerade daran ist die 20 Millionen-Einwohner Marke zu knacken. Das auffallende an dieser Chinesin war: sie ging rückwärts. Und sie tat dies, als wäre es das gleiche was ich gerade mit vorwärts gehen tat, nämlich das Normalste überhaupt. Wo ich zuerst dachte, es handle sich um eine skurrile Einzelerscheinung, wurde ich schnell einmal eines besseren belehrt. Seither sehe ich diese seltsame, menschliche Spezies, die einen Schritt hinter den anderen setzt, beinahe jeden Morgen. Einerseits hat es etwas beruhigendes, denn ich kann somit ausschliessen, dass diese Beobachtung auf eine morgendliche Fehlfunktionen meiner Hirnstränge beruht hat. Andererseits fand ich mich motiviert, diesem Verhalten auf die Sprünge zu gehen. „Es macht glücklich“, wurde mir von chinesischer Seite erklärt, „ja richtig, die machen das zum Spass“. Eine andere, etwas sinnvollere Erläuterung lautet, dass dieser Gebrauch praktiziert wird, um die körperliche Koordination zu verbessern. Sport also? Ja genau, Training von Geist und Körper. Meine Lieblingstheorie jedoch wurde mir von einem chinesischen […]
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