Obwohl nun bereits wieder ein paar Tage her, habe ich am 3. August mein zwei jähriges Überleben im chinesischen Reich der Mitte gefeiert. Und gibt es doch nichts schöneres zu einer Feier, als ein grosses Geschenk? Ja, so viel Materialismus habe ich mir also über diese zwei Jahre schon von den Chinesen abgeguckt. Allerdings kam dann das Geschenk als Direktimport aus der Schweiz, aus Fleisch und Blut daher. Richtisch, Löni und Debbie sind auf Besuch. Aber hat mir diese Halbzeitglock doch was zu denken gegeben. Konkret heisst das, der Zenit ist überschritten. Jetzt ist quasi der 21. Juni, der längste Tag. Das ging mir wie die Glühbirne über dem Kopf auf. Macht das Sinn? Nein? Was ich im Kopf gemacht habe, kam einem anderen Künstler, wenn auch auf eine andere Art und Weise, auch in den Sinn. Dieser durfte sein Werk auch gleich im Künstlerviertel ausstellen. Immer wieder eine Freude, was es in diesem Quartier alles zu entdecken gibt. Ebenfalls und immer wieder für Überraschungen gut, ist das Wetter. Wo mal kleinere Stürme, Ausläufer des Taifuns “Muifa”, angekündigt waren, folgten lediglich ein paar wenige Tropfen Regen. Dies doch sicherlich gute Nachrichten für diejenigen, welche der Kraft der Natur voll ausgesetzt […]
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