Von Matsumoto haben wir bisher gerade mal Tatamis und Kimonos gesehen, von der eigentlichen Stadt aber noch nicht sonderlich viel. Vor allem das Schloss von Matsumoto wollen wir uns nicht entgehen lassen. Das Schloss ist betretbar, allerdings nur ohne Schuhe. Diese muss man beim Betreten in ein Plastiksack stopfen und so mit sich herumtragen. Ganz lustig anzusehen, wie alle ihre Schuhe in Einkaufstüten mit sich schleppen. Nach dem kulinarischen Erlebnis am Vorabend knurren unsere Magen eher nach etwas zugänglicherem als rohen Fisch und eingelegtem Gemüse. Uns schwirren die berühmten japanischen Schweinsschnitzel im Kopf umher. Der Nase folgend, finden wir mit mehr Glück als Verstand genau so ein Lokal, das diese anbietet. Eigentlich ein simples Gericht. Fritiertes Schwein und dazu fein geriebener Kohl. Und doch genau nach dem unsere Magen geschrien haben. Gestärkt machen wir uns auf die Wanderung von Magome nach Tsumago. Diese zwei Dörfer haben zur Edo-Era die beiden Städte Tokyo (früher genannt Edo) mit Kyoto verbunden. Nun ist es eine berühmte Touristenattraktion geworden. Zurecht. Bereits Magome, wo wir unseren Fussmarsch beginnen, strahlt mit einer hübschen, kleinen gepflasterten Strasse, die links und rechts historische Häuschen ziert. Auf unserem Weg durch mehrheitlich Wälder und Felder, müssen wir in regelmässigen Abständen […]
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