Kunst mit Tennis

by marco· December 02, 2014· in Paris, Travel· 0 comments tags: Federer, London, Masters, Tennis
Nun sind wir also eine der wenigen Nationen, die die Davis Cup Schüssel im Regal haben. Angefangen hat diese Geschichte aber nicht sonderlich gut. Vor ziemlich genau einem Monat waren wir nämlich am Tennis Turnier in Paris Bercy. Natürlich sind wir nicht einfach so zum Plausch dahin, sondern eigentlich um Federer auf seinem Weg zur erneuten Poleposition anzufeuer. Diese Pfeife hat es aber nicht einmal in die Halbfinals geschafft. Beleidigt durch diese Viertelfinal Niederlage, waren wir eigentlich darauf und daran, unsere Tickets gleich wieder zu verkaufen. Irgendeinmal kriegten wir uns aber wieder ein und sind dann schlussendlich trotzdem zum Stadion gepilgert. Was wir zu sehen gekriegt haben, war eine Aufschlagschlacht der langweiligeren Sorte zwischen Raonic und Berdych. Ass / Aufschlag – Winner / Aufschlag – Fehler. Dies in etwa alle möglichen Punktevarianten in diesem Spiel. Darauf folgte das zweite Spiel dieser „B Klasse – Spieler“, wie es Sarah so schön beschrieben hat. Nämlich das von Nishikori gegen Notabene die Nummer 1 der Welt, Djokovic. Tja, in der A Klasse bewegt sich aus Schweizer Sicht halt einfach nur einer. Es ist immer Eindrücklich live Tennis zu schauen. Wie der Djoker quasi jeden Ball im Spagat zurück schlägt ist unterhaltsam. Leider aber […]
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Wir packten gerade unsere Schweizer Fahne aus, und hielten unsere überaus stylischen schweizer Uhren zum Uhren-Vergleich zusammen, da stupst uns ein Chinese neben uns an: “I am “Fei de le” Fan too!” Wahrhaftig, das war er! Ein ganzer Champagner hatte er zur Feier auch gleich dabei und wollte mit uns anstossen. Letzte Woche fand das alljährige Tennis Master Turnier in Shanghai statt. Der Sieger sollte mit 1000 Punkten mehr auf seinem Konto nach Hause gehen, und somit gehört es der zweithöchsten Turnier Kategorie der ATP Tour an. Grund für alle die Rang und Namen im Tennis haben, zu kommen. Uns, natürlich, interessierte nur einer. Der King. Federer, oder auf chinesisch “Fei de le” (ausgesprochen, Fei dö lö). Und dieser King bescherte uns eine anstrengende Woche. Denn die Tickets für den Halbfinal-Tag hatten wir schon, nun musste es “Fei de le” nur noch bis dahin schaffen. Geschafft habe ich es aus nervlichen Gründen nicht, ein Spiel live anzuschauen. Und wo ich mal den Spielstand nachschauen wollte, wie eindeutig “Fei de le” diesmal den Stanislav nach Hause schicken würde, erlitt ich eine Herzrhythmusstörung. Nun denn, irgendeinmal war auch die Woche vorbei, und wir konnten uns getrost auf das Turniergelände bewegen. Ausgetragen werden […]
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