Nord Korea hat sich endlich mal an das heikle Thema heran gewagt und hat eine Rangliste erstellt von den glücklichsten Ländern auf Erden. Dabei haben sie gemäss einer Umfrage herausgefunden: in China lebt es sich am glücklichsten. Darauf kommt auf Rang zwei dann auch sogleich Nord Korea selbst, gefolgt von Kuba, Iran und Venezuela. Rang 152 besetzt Süd Korea. Und auf dem letzten Platz, mit dem unglücklichsten Volk überhaupt, stehen die vereinigten Staaten von Amerika. Gerne hätte ich mit einem Nord Koreaner über diese Rangliste diskutiert. Doch es war mir verboten. Genau gleich war es mir untersagt die Einwohner Pjöngjangs zu fotografieren. Ausser den Verkehrsdamen, das ist ein Nationalstolz der bis über die Grenze getragen werden darf. Ansonsten ist das schiessen von Fotos nicht erlaubt, wird aber je nach Sujet geduldet. So habe ich ganz gute Fotos gemacht vom grössten Stadion der Welt, welches unglaubliche 150’000 Sitzplätze beherbergt. Auch ein anschauliches Bild habe ich vom Nord Koreanischen “Arc de Triumph” gemacht, der wahrhaftig 4 Meter höher ist als das Original. Als ich jedoch ein Foto machen wollte von mir zusammen mit zwei massiven Statuen der verstorbenen Führer Kim und Kim und ich dazu noch die gleich stramme Haltung wie die […]
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Ein Stück Kim

by marco· May 21, 2012· in Beijing, Food· 0 comments tags: Kim, Korea, Show
Nord Korea hat es im Moment fest im Griff für Lacher zu sorgen. Es muss ja nicht immer gleich mit Raketen zu tun haben, aber kürzlich haben sie es für uns mal wieder in Peking geschafft. Es sind ja gute Freunde, die Chinesen und die Nord-Koreaner. So wird das nordische Volk natürlich auch diskussionslos geduldet in der Stadt. Dies wiederum ermöglicht es uns ein unverfälschtes Bild deren Kultur zu erlangen und zwar da, wo man halt Kultur am besten zu Gesicht bekommt: im Restaurant. Nur ein paar wenige Nord koreanische Restaurants gibt es in Beijing. Exklusiv sind sie. Erstaunlicherweise auch exklusiv teuer, aber sie haben auch was zu bieten diese Lokalitäten. Erkennen tut man die Restaurants an ihren pompösen Eingängen und den Vorhängen bei den Scheiben, die wir höchstens im Winter, auf der Bergspitze im Chalet, als Decke verwenden würden. Von in Trachten gekleidetem Service-Personal wird man in Empfang genommen und durch einen grossen Raum voller enormer runder Tische an den Platz geführt. Das Essen ist nicht der Rede wert. All die verschiedenen Kims mögen vor allem Kim-chi. Was sich hingegen wieder sehr sehen lässt, ist die Unterhaltung während des Essens. Die Servier-Töchter entpuppen sich als regelrechte multi-Künstler. Die singen, […]
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