Ich bin ja jetzt Student, und so wie ich das immer empfunden habe, haben Studenten vor allem eines. Viel Ferien! Ich wage sogar zu behaupten, dass die noch mehr Ferien haben, als die Bundesangestellten. Bisher habe ich von diesem Lebensstil noch nicht sooo viel gespürt, im Gegenteil, ich hatte das Gefühl ich arbeite so viel wie nie zuvor. Trotzdem hat es jetzt aber gereicht für richtigen Urlaub. Und richtiger Urlaub für uns ist, wenn man eine Reise tut. Der Drang nach Exotik und exotischen Viechern über und unter Wasser übermannte uns. Und so traten wir diese Reise an, die uns uns in alt bekannte Gebiete brachte: nach Indonesien. Auf dem Hinweg mit der arabischen Paradeflotte, die sich nicht schiniert um 1 Uhr in der Früh noch Reis mit Curry zu servieren, legen wir einen Zwischenstopp in Dubai ein. Viel davon gehört, nie selber besucht. Es muss also ein eigenes Bild entwickelt werden. Für ein hochauflösendes Bild im Detail reichen ein paar Stunden leider nicht aus, und vielleicht ist das auch der Grund, warum mir die Stadt, nicht wie eine Stadt, sondern lediglich wie eine Hauptstrasse durch eine Oase in der Wüste vorkommt. Dieser Eindruck wird von der Aussichtsplattform des Burj […]
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Bule!!! Zuerst begriffen wir nicht so recht, was die Kinder in einem Dorf am Rande unserer Insel in Lembeh damit meinten. Wir verstanden nur “Poulet” wie Huhn, und begriffen erst später, dass wir eierweissen Touristen damit gemeint waren. In vielerlei Hinsicht waren wir in diesen Ferien fremde Besucher. Allem voran unter Wasser, wo uns einmal mehr das unglaubliche und unfassbare Spektrum des Meeres präsentiert wurde. In der ersten Woche, brachte uns die “Expressair”, mit einem Airbus aus der ersten Generation, mit ein paar Zwischenstopps verteilt über ganz Indonesien, nach Sorong. Von dort aus stiegen wir um auf ein hobbymässig, zusammengeflicktes Boot und dieses brachte uns mitten ins Paradies. Ist ja mittlerweile ein bisschen ein in die Jahre gekommener und oft missbrauchter Begriff: das Paradies. Aber ich wage jetzt zu behaupten, dass diese Insel mit Namen Kri, im Gebiet Raja Ampat, dieser Bezeichnung ganz nahe kommt, wenn nicht sogar voll ins Schwarze trifft. Die Gegend absolut unberührt. An der Grenze zu Papua Neu Guinea, nur ein paar hundert Kilometer von Australien entfernt, eine Inselgruppe am Arsch der Welt. Vereinzelt ein paar Dörfer mit Einheimischen, und irgendwo zwischen Meer und Dschungel, wir. Das Meer in einem blau, das man von dessen Anblick […]
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Vor mir steht ein kühles Bintang Bier. Ferien! Ein paar Vögel haben mich nach Jakarta, Indonesien getragen, wo ich nun auf die Ankunft von Bluts- und sonstigen Brüdern warte. Der Flug bot teilweise spektakuläre Sichten auf scheinbar willkürlich zusammen gewürfelte Wolkenformationen. Schön wieder auf Reisen zu sein. So durfte ich bereits die korrupte Art Indonesiens miterleben. Man muss wissen, hier gibt es sogenannte “Visa on arrival”. Praktisch und unkompliziert. Dieses Visa kostet auch was. Einen Betrag, den man vor dem Zoll zu bezahlen hat, und dann mit dessen Quittung den Visasticker in den Pass bekommt. Ein Chinese hat es leider verpasst, diesen Betrag zu begleichen. Um nicht nochmals die ganze Runde anstehen zu müssen, welche doch etwa 30 Minuten in Anspruch nimmt, entschied er sich dem Zöllner einen roten 100 Hong Kong Dollarschein entgegen zu strecken. Er verbarg es nicht einmal gross, die ganze Schlange konnte bei dem Schauspiel ungeniert zuschauen. Der Zöllner winkte im ersten Moment noch ab. Da zückte der Chinese einen zweiten roten Schein. Der Zöllner bliebt hart und schickte den Chinesen zur Kasse. Dieser jedoch blieb ebenfalls arrogant, hartnäckig und nahm also das ganze Bündel Scheine aus seiner Hosentasche. Er blätterte etwa 5 weitere Rote auf […]
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