Jetzt wird’s tierisch! Das Peking durchaus seine animalischen Züge hat, ist kein Geheimnis. Doch das der Gang zur Zoohandlung mit einem Ausflug in den Zoo zur vergleichen ist, war trotzdem wider allen Erwartungen. Auf die Idee gebracht dazu in die Zoohandlung zu gehen, hat mich nicht etwa Ruper Shrimp, denn der ist schon längst bei mir ausgezogen (keine Angst, er lebt und es geht ihm besser als je zuvor). Nein, es war dies ein Kollege, der bei sich zu Hause zwei Chamäleon hütet. Die zwei hatten hunger. Leider sind sie sehr heikel mit den Speisen, die sie aufgetischt haben möchten und so gingen wir dahin, wo die Bewohner Pekings ihre tierischen Liebsten kaufen und verkaufen. Wo ich eine Mall erwartete, standen wir vor einer Art neu erbautem Hutong. Über eine Brücke und unter einem Torbogen vorbei, fanden wir uns in einem Dorf wieder, wo es links und rechts kleine Läden hatte, die die wildesten Kreaturen unter dem Hammer an die Leute brachten. Allem voran gibt es unzählige Aquarien gefüllt von Clown- bis Haifischen. Das Geschäft mit Fischen scheint besonders zu florieren und die Diversität in den Wasserbehältern reicht von der Karibik bis zum Korallentriangel in Asien. Von den Weltmeeren stolpert […]
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Wenn man im Moment ein japanisches Restaurant in Peking betritt, findet man oft ein halb leeres Lokal vor. Die Angst hier ist riesig vor kontaminiertem Fisch. Diese Umstände, aufkumuliert durch Stimmung und Lust, sorgten dafür, dass ich letztes Wochenende den besten Fisch gegessen haben eh und je. Und, um dem ganzen noch die Geräte zu ziehen, das ganze geschehen in Japan. Genau genommen, Osaka. Die Bude war klassisch japanisch mit dem langen Tresen aus Holz, mit der Vitrine voll von rohem Fisch und dahinter die Meister, welche ihn zubereiten. Bestellt man Salmon wird dieser grosszügig geschnitten, mit dem Reis präpariert, einem über den Tresen und direkt vor das Maul gelegt. Der Fisch so frisch und zart, dass er wie ein Stück Milchschokolade auf der Zunge zergeht. Und am Abend vorher, gab es noch diese Delikatesse hier. Das gute Stück hüpfte quasi direkt vom Meer auf den Teller und musste somit auch noch wie ein Knobelspiel auseinander genommen werden. Dass erst anfangs Jahr wieder zwei Gäste daran glauben mussten, liess uns nicht davor zurückschrecken, doch einmal den Kugelfisch zu probieren. Diese Zeilen beweisen, dass der Koch über eine berechtigte Lizenz verfügte, diesen zu zubereiten. Dies alles ein wenig symbolisch dafür, dass […]
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