Die Franzosen lieben ihre Bistrots. Ja, sie lieben sie heiss, auch wenn es saukalt ist. Tatsächlich kann ich nun bezeugen, dass sie auch im Winter gemütlich Draussen vor ihren Bistrots sitzen und ihr Wein schlürfen. Diese Beizli-Kultur eine friedliche und eine, die sie voraussichtlich auch noch lange pflegen werden. Eigentlich schade, ist der Winter so mild, gerne möchte ich die Temperatur-Untergrenze heraus finden, wo es sogar dem Pariser zu viel wird, an der Kälte an seiner Zigi zu ziehen. Eines ist aber klar, diese Kultur breitet sich aus. Da Sarah in Genf arbeitet und ich in Paris studiere, haben wir uns ein Frequenz-Abonnement ins Porte-monnaie verschafft, dass uns erlaubt zu günstigen Preisen, sowie ganz flexibel, diese Strecke mit dem TGV zurück zu legen. Wir sind gar so flexibel, dass wir vom eigentlich gebuchten Zug, auch jenen der vorher und nachher geht besteigen können. Dann allerdings geht die Sitzplatzreservation flöten. Und wenn es halt keinen Sitz mehr frei hat, endet man dort, wo man ganz viele Franzosen antrifft: in der Zugs-Bar. Also sogar im TGV wird diese Beizli-Kultur weitergezogen. Da machen wir natürlich samt dem Monsieur Croque gerne mit. Gecroqued und gerocked hat auch die Band „Phoenix“ in Paris. Die Lokalität […]
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