Was haben Van De Walle, Disney, Hollande, Pharrell und Götze gemeinsam? Wäre da nicht der erste Name drin, wäre die Sache etwas einfacher, nicht? Nun, ich helfe euch auf die Sprünge: sie sind alle im Juli passiert. Mein letztes Projekt der Produktionsphase passiert als erstes. Dabei habe ich das Privileg, völlig auf eigene Faust zu agieren. Ich bin nämlich der „Making-of guy“. Also eigentlich der, der allen auf dem Set im Weg ist. Sollte allerdings die Dokumentation der Dreharbeiten gut ausfallen, wäre diese auch durchaus in der Lage, mehr Lorbeeren zu kriegen, als der eigentliche Film. In meinem Fall wage ich das jedoch zu bezweifeln, denn der Film, den ich notabene noch mitgeschrieben habe, könnte ganz gut werden. Es ist das erste Mal, wo ich an einem Set bin und das Gefühl habe, so könnte es in „echt“ aussehen. Das Team ist fokussiert und schnell, die Schauspieler perfekt besetzt und äusserst professionell. Auch wenn man das zuerst nicht so recht vermuten könnte. Ein seriöses Interview krieg ich jedenfalls mit keinem der Stars richtig hin. Die Schauspieltruppe versteht sich gut untereinander und hat ein richtiges Gaudi. Der Unterschied dann hier zu den anderen Sets, sobald es für diese Schauspieler heisst: „ready […]
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Irasshaimase! Für den chinesischen 1. August gibt es ein paar Tage frei, und die ganze Milliarde an Einheimischen macht sich auf die Socken. Wir unsererseits entschieden uns für eine Abstecher in das Land, das zur Zeit kein Chinesen besuchen möchte. In das Land, das wohl Weltrekordhalter ist im “Danke schön”-sagen, und wo es aus jedem Geschäft oder Restaurant, das man betritt eben genau so klingt: Irasshaimase! Japan hatte uns wieder! Konkret, Tokio! Und jetzt hadere ich hier von meinem Blog herum, und weiss nicht wo anfangen. Auch wenn man in Asien seit Jahren umherwandert, und von sich selber das Gefühl hat “botztussig, jetzt habe ich aber schon was gesehen du!”, kommt man ins Land der aufgehenden Sonne, sieht man Dinge, die man noch nie zuvor gesehen hat. Angefangen tut es im spektakulär unspektakulären Hotelzimmer. Wären wir zwei Schuhe, würden wir perfekt in diese Schuhschachtel passen. Es ist sauber, irgendwie härzig, und doch mega klein. Auch klein ist die Whiskey-Bar, in die wir einkehren. Doch sie ebenfalls hält ihre Treue zu beeindrucken. Ohne die Hilfe unseres japanischen Kumpanen Kuni, hätten wir das Lokal im Untergrund aber auch nie gefunden. Hinter der Bar steht einer, der eher ausschaut wie ein Physiker, als […]
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Es ist selten, dass man heutzutage noch etwas als “perfekt” bezeichnet. Unsereiner hat ja immer etwas zu meckern. Aber unser letztes Wochenende, das war perfekt! Derjenige welche, der in der Schweiz quasi schon für den Begriff von Perfektion steht, hat am Freitag im Wimbledon Halbfinal das perfekte Wochenende mit seinem Sieg über Djokovic eingeläutet. Jubeln konnten wir in der “WoolooMooloo” Bar im Ausgangsviertel “Lan Kwai Fong”. Wo wir zuerst dachten, es könnte schwierig werden eine Live-Übertragung des Spiels zu finden, zeigte diese Bar den Sportevent auf all seinen TVs und auf einer extra dafür aufgestellten Leinwand. Kein Wunder, die Hong Kong Chinesen scheinen Roger Federer geradezu vergöttern. Jeder Punkt wurde bejubelt, als hätte die eigenen Nationalmannschaft ein WM-Final Tor geschossen. Die Federer-Mania hat Hong Kong voll im Griff. Was hingegen Hong Kong selbst voll im Griff hat, ist Lebensqualität. Am Samstag, wo das tiefe Blau den Himmel zierte, zog es uns nach der obligaten Shopping-Tour, nach draussen ans grün. Grün gemischt mit einem tiefen Blau haben wir in wässriger Form auch bald gefunden. In weniger als einer halben Stunde ist man vom Herzen der Stadt am Strand. Umgeben von grünen Hügeln, mit einer Promenade und charmanten Restaurants, kommt einem hier […]
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