“Peinture fraiche” steht an unserer neuen Haustür. Doch irgendwie sieht es nicht danach aus, als wurde letzthin irgendwo bei unserem Eingang was neu gestrichen. Okay, es ist auch Sonntag und am Sonntag machen die Franzosen keinen Strich. Das etwas vom ersten, was mir an dieser neuen Stadt auffällt. Am Sonntag sind die Geschäfte und grösstenteils Restaurants zu. Irgendwie schräg für so eine Weltstadt. Und noch schräger kommt uns das vor, da wir gerade mehr oder weniger vom Oktoberfest in München kommen. In Paris scheint vom Prosit auf die Gemütlichkeit, nur letzteres angekommen zu sein. Das Oktoberfest, nebenbei bemerkt, ein Erlebnis. Eine feucht- fröhliche Angelegenheit der Extraklasse und wahrscheinlich in dieser Form nur in Deutschland möglich. Auch ganz ein interessantes Experiment dabei, so viele Loopings nach dem ersten Maas Bier zu durch schnellen. Resultat. die Rekalibrierung der Sinne nimmt proportional zur eingeführten Promille definitiv mehr Zeit in Anspruch. Und jetzt also Paris en pleine vitesse. Mit gepacktem Ruckseckli und dem mulmigen Gefühl, dass sich beim ersten Schultag einstellt, geht es auf zu meinem neuen Arbeitsdomizil, der Filmschule EICAR. Ist ja etwa 10 Jahre her, seit ich zuletzt die Schulbank gedrückt habe, umso mehr erstaunt darüber bin ich, dass mein muschiges Hirn […]
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