Für was geht man schon wieder zur Filmschule? Genau, um irgendeinmal in der grandiosen Lage sein zu können, „Action“ zu rufen. Wir gehen langsam aber sicher in die produktive Phase über hier in Paris. Das mitunter der Grund, für meine markante Absenz auf dem Blog. Das Ende des zweiten Semesters naht, und jeder Professor will irgendwas von uns. Das meiste davon stets aufwändig, manchmal stressig und schlussendlich auch sehr amüsant. So feierte ich zum Beispiel meine Premiere als Regisseur. Es war für ein kleines Projekt. Der Auftrag war eine Szene aus einem beliebigen Film zu finden, die wir dann reproduzieren konnten. Meine Wahl viel auf eines der ersten Werke des Altmeisters Tim Burton. Beetlejuice. Und was kommt einem als erstes in den Sinn, wenn man an den Film Beetlejuice denkt? An einen nervigen Michael Keaton als Beetlejuice natürlich, und dann diese gewisse, abartig skurrile Szene am Esstisch, wo sie wie die Besessenen herum tanzen. Nun, wenn sich jetzt unter den Lesern hier noch irgendwelche Illusionisten befinden, die sich denken, ein Film zu machen, sei eine einfache und schnell erledigte Sache, den möchte ich hier eines besseren belehren. Filmemachen ist eine sehr sehr ziemlich aufwändige Angelegenheit. Alleine für diese kleine Furz-Szene […]
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