Suppe, Paul und das Meer

marco · July 13, 2010 · Allgemein · 0 comments

Schon wieder 2 Wochen durch i däm Peking. Schon wieder etliche Tage ohne neuen Blog.
Schande über mich.
Aber die Zeit fliegt, verfliegt sich und ist schon wieder passé. Die Uhren in Peking laufen definitiv schneller als in der Schweiz. Ich weiss nicht wie ich das beweisen soll, oder kann. Aber es ist so! Ich schwöre bei der Suppe.

Bei der Suppe, die zur Zeit unter dem Deckel in Peking vor sich hin köchelt.
Seit ein paar Tagen liegt eine dichte Nebelschicht über und in der Stadt, welche ein Durchschimmern der Sonne komplett verhindert und die Stimmung, zugegeben, ein klein wenig deckt.
Auch denkt man sich zu Hause, ui, das ist so trübe da draussen, sieht aus wie Herbst, sicher kalt, also warm anziehen. Dann steht man völlig überbekleidet draussen und schwitzt dahin. Denn es ist tropischer Nebel. Vom fühlen her wie im Tropenhaus, vom sehen her wie der Nebelschleier im Herbst über der Aare.

Sei normal für diese Jahreszeit, sagen die Pekingesen. Das hätte sogar der Oktopus “Paul” richtig vorhergesehen. Bevor der von den Deutschen und Holländern gelyncht wird, könnte er sich ja noch als Wetteroktopus versuchen, als Pendant zum Frosch. Wenn er schon im Fussball immer richtig gelegen ist, warum nicht auch beim Wetter. Paul Bucheli.

Zum Glück ist diese Fussball-WM vorbei. Jetzt kann wieder normaler Schlafrhythmus hergestellt werden. Für uns im Osten hat man sich nicht interessiert und die Endspiele allesamt auf den frühen morgen gesetzt, so dass es schön jede Nacht brutal verschnitten hat. Und so auch die Schlafphasen.
Die Sache ist gegessen und die Paella hat gewonnen.

Um wieder komplette innere Normalität herzustellen gibt es nur eine Lösung.
Das Meer.
Da geh ich jetzt hin und gleich hinein. Komodo ist das Ziel, in Indonesien gelegen. Dort wird getaucht, noch vor dem Frühstück und viele Male danach. Direkt vom Boot aus.
Dort unten sitzt Paul am Schlagzeug und einie Krabe singt:

Under the sea
Under the sea
Darling it’s better
Down where it’s wetter
Take it from me
Up on the shore they work all day
Out in the sun they slave away
While we devotin’
Full time to floatin’
Under the sea

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