Some heavy "Rear cleansing"

marco · April 10, 2010 · Allgemein · 2 comments

Wie versprochen, hier der Beitrag zum prägnantesten Erlebniss in Shanghai.
Aber zuerst möchte ich euch noch diejenige welche vorstellen, die mich in dieser Stadt beherbergt und herumgeführt hat.
Applaus füüüüüüüüüüür: Isabel Götz!!!

Ja, ist schon so, ich suche immer die besten Bilder der Hauptdarsteller aus für “Helvetia blogs Konfuzius”.

So, und nun zum Haupthema.
Definitiv empfehle ich euch eine Reise nach Shanghai. Aber dann müsst ihr in den Flaschenöffner. Ins Park Hyatt Hotel. Und dört geht ihr in die Bar. Trinkt etwas das harndrangbeschwörend ist. Und danach müsst ihr mal.
Wehrt euch nicht. Nein, fühlt euch geehrt, denn es erwartet euch das weltgrandioseste Klo wos je hetts gits.
Was der Federer im Tennis, Ferrari bei den Autos, Kate Winslet bei den Frauen, Firefox bei den Browsern, Absinth-Pralinées bei der Schokolade, Max Tschuy bei den Köchen, und Singapore Sling bei den Drinks ist, ist das DIE Toilette von allen Toiletten dieser Welt.


Es fängt schon imposant beim Betreten der Räumlichkeiten an.
Kaum die Türe geöffnet, eröffnet sich ebenfalls der Klodeckel voll automatisch für den Gast (Von dem her wäre es vielleicht eher der Lamborghini als der Ferrari der Toiletten). Fast schon ein bisschen verängstigt durch diesen Vollautomismus, wagte ich mich trotzdem ganz sachte auf den WC-Ring zu setzen.
Hier die erste angenehme Überraschung: der WC-Ring war auf eine sehr kuschelige Temperatur geheizt!
Ich erledigte mein Geschäft. Hier konnte die Schüssel keinen sonderlich grossen Beitrag leisten dazu. Kann man ihr nicht vorwerfen finde ich.
Gut, sie hätte mich eigentlich bereits beim Hereinkommen fragen können “Guten Tag Herr Tschuy, welches Geschäft gibt es heute für sie zu erledigen?”


Nachdem ich fertig gesch… ,pardon, also fertig war, fielen mir die zahlreichen Knöpfe rechts von mir auf. Ein Knopf ist dazu da gedrückt zu werden. Ich betätigte etwas skeptisch “Rear Cleansing”. Ich fiel fast von der Toilette, so sehr bin ich erschrocken als plötzlich ein Wasserstrahl anfing mein Hintern zu bespritzen. Sehr gezielt muss man sagen, aber doch so hart, dass es mir die “Afterworld” ein bisschen zur Hölle machte. So drückte ich schnell auf “Rear Cleansing Soft” und mein Fuddi wurde regelrecht sauber-massiert.
Ich spielte dann ein wenig an den Knöpfen rum, änderte die Position und die Stärke des Strahls und beendete das ganze abrupt mit “STOP”!
Gleich dort wo die Spüle gekennzeichnet war, entdeckte ich eine ganze Palette anderer Knöpfe. Einer, damit sich die Toilette von selbst reinigt, ein paar andere um sämtliche Türen, Ringe und Deckel automatisch zu öffnen und zu schliessen und das Highlight zum Schluss: ein Arschföhn!
Mein Babyhaft-sauberes Popo wurde also zu guter Letzt noch trocken geblasen.
Noch nie habe ich eine Toilette so zufrieden verlassen.

Zwei kleine Goodies hätte ich aber noch für die Fabrikanten dieser Wundermaschine. Es sollte noch einen Knopf geben, der ein Schuss Babypuder abfeuert, für alle diejenigen die unter dem Wolf leiden.
Und zum Abschied könnte das WC Adieu sagen:
“Auf Wiedersehen Herr Tschuy, bescheissen sie uns bald wieder!”

PS: Für die Insider unter euch:
und gerade nach Shanghai habe ich vergessen meine WC-Ente mitzunehmen. Das wird sie mir wohl nie verzeihen. 🙁

2 Comments:
  1. Ja da gibi doch äs Klatschi retour! Lööved it u säge: Cheers uf ds coconut paradise!!! He, aber äs hät gwüss no äs aständigers Föteli gäh… Item, itz weissi derfür sehr genauschtens wieso du so ungloublech lang wäg bisch gsi! Thanks for pointing it ALL out – HA!

    isa · April 11, 2010
  2. lieber marco, habe deinen füddli-beitrag soeben räffu vorgelesen & wir haben uns beide gekugelt vor lachen. herzlichen dank für diesen lustigen beitrag – wir freuen uns nun noch viel mehr auf shanghai als vorher 😉 aber dass du dein gelbes gummientchen vergessen hast, ist wirklich unverzeilich! bis bald *freu* herzliche grüsse, corinne

    Corinne · April 11, 2010

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