So Zeugs und die Unterhose

marco · January 12, 2010 · Allgemein · 2 comments

Nun, da der erste grosse Kummer überwunden, die Schweiz schon wieder ein wenig vergessen, die neue Filmrolle geputzt und eingespannt ist und die Unterhosen zum ersten mal wieder mit chinesischem Wasser gewaschen wurden (ihr werdet gleich merken warum ich ausgerechnet die Unterhose als Beispiel genommen habe), fange ich auch wieder an meine jetzige Umgebung wahrzunehmen.

Ich weiss ich muss euch nichts vorjammern vom Winter, denn ihr versinkt ja selbst fast darin, aber trotzdem, ich wage zu behaupten, dass dieser Hund von einem Wind, der zur Zeit hier aus all seinen Löchern bläst, selbst wenn einer von euch auf der Spitze des stumpfen Stockhorns hausen würde, ja dass selbst diese eine sich selbst ernannte harte Nuss gestehen müsste, der pekinesische Wind, der Sauhund bellt sich durch alles durch.
Und es soll mir nun ja keiner kommen und sagen, trag doch lange Unterhosen, denn das mache ich schon quasi Tag und Nacht und es friert mich immernoch an die Eier…
Pardon, es geht nicht das schön ausdrücken. Und ein Pardon auch gegenüber den langen Unterhosen, denn ohne die würde die Hauptgefahr der Familienplanung nicht mehr in der Hosentasche bei den Mobiltelefonsstrahlungen liegen, sondern bei der pekinesischen Kälte.

Aber eben, die Konzentration fällt wieder vermehrt auf Beijing an sich.
Und da ist mir doch auch prompt etwas ins Auge geschossen bei einem alltäglichen Einkauf.
Eine Riesenzwiebel!
Wieso immer wieder neue Zwiebeln kaufen, wenn eine für ein ganzes Jahr reichen kann?!
Doppelt so gross wie eine Orange!
Und zweimal so schwer wie ein Iphone!
Ja nicht nur die Unterhose muss man der Umgebung anpassen, sondern auch die Vergleiche der heutigen Zeit.

Apropos Iphone, schon gewusst, dass hier in China nur ganz speziell angefertigte Iphones verkauft werden, nämlich nur solche OHNE Wifi! Also ohne Wireless-Fidelity und somit auch ohne kabellosen Netzzugriff.
Somit müssen die Erwachsenen einem anderen Spielzeug weichen, sie könnten sich zum Beispiel ein Beispiel am Klavierwunder Vitus nehmen.


Ich nahm mir kein Beispiel an ihm, aber ich nahm die gleichnamige DVD und zwar aus einem chinesischen Geschäft.
Zu Hause eingelegt im DVD-Spieler schaute ich doch wahrhaftig einen unsychronisierten, schweizerdeutsch gesprochenen Film, gekauft in Beijing, gloubsch?
Da ging die Schwelgerei wieder von vorne los und mir kamen fast die Tränen und das ganz ohne Mithilfe der Riesenzwiebel.

2 Comments:
  1. gloub mrs marco. Dr jülu brucht so ä zibele für eis znacht u ds kombiniert mit broccoli…. da wosch nüm im gliche zimmer schlafe!!!!!

    Samuel · January 16, 2010
  2. Also der Film ist so schlecht, da sind mir damals auch fast die Tränen gekommen!

    JoG · January 17, 2010

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