Sayonara Japan, Ni hao China.

marco · November 06, 2010 · Allgemein · 1 comments

Visit is over!
Und bereits eine Arbeitswoche hinter mir.
So schnell gehts. WAM! Und 4 Wochen Japan durch.
Ich hätte nicht gedacht, dass man sich in ein Land verlieben kann. Aber irgendwie ist mir das mit Japan passiert.
Selten habe ich solange gebraucht um wieder in der Gegenwart anzukommen. Lange hats gedauert, bis ich realisiert habe, wieder auf chinesischem Boden zu stehen.
Kein Problem wäre es, von unseren Erlebnissen in Japan 50 Seiten zu füllen. Schon nur mit Detail-Geschichten, die einem dort im Alltag immer wieder über den Weg laufen.
Wie zum Beispiel die Omnipräsente Marke “Suntory”, vorallem mit ihrem Whiskey bekannt, aber an jeder Ecke mit einem anderen Getränk wirbt. Von Wasser, über Tee, bis eben zum Whiskey.
“Relaxing times, make it… Suntory times.”
Oder dass es nirgends Mülleimer gibt. Nur gerade an den zentralen Anlaufstellen, wie zum Beispiel am Bahnhof. Aber ansonsten sucht man diese Abfallbehälter vergeblich.
Was als mühsam interpretiert werden könnte, scheint aber trotzdem zu funktionieren. Denn die Strassen sind oft und öfter in Singapore Manier anzutreffen.
Auch ein Beispiel, ihre vielen unzähligen Automate in jeder auch nur erdenklichen Ecke. Egal wie abgelegen, oder klein der Ort auch sein mag, etwas findet man immer, einen Automaten für irgendetwas. Sei es nur für Getränke, Essen, Bier oder gar Batterien zu beziehen.
Hervorzuheben bei den Getränkeautomaten, es werden nicht nur kalte, sondern auch heisse Getränke bereitgestellt.
Und wie schon erwähnt, die Japaner eine Attraktion für sich. Mit ihrer Mode, ihrer Art und ihrem Verhalten. Vorbildlich und souverän.
Dies das Land der letzten Gentlemen und der attraktivsten Mütter. 😉
Ja all diese Details am Rande des Gesamtpakets Japans, ich vermisse sie schon jetzt.
Auf Yake Dake, dem Vulkan, trafen wir, oben auf der Spitze angekommen, auf einen Landsmann. Voll wandertauglich ausgerüstet, mit blauer Mütze, blauem Gilet und einem kleinen Glöckchen am blauen Rucksack.
Von wo wir seien, fragte er.
Schweiz.
Aus der Schweiz?! Ohhhhh, reagierte er wie alle anderen mit denen wir dieselbe Konversation hatten.
Was wir denn hier machen, wir haben doch selbst Berge und all das bei uns, meinte er.
Lustig, denn genau der gleiche Gedanke kam mir ebenfalls gegenüber den Japanern. Warum sind die so Schweiz fan, die haben dass alles auch. Und noch teilweise mit einem Sahnehäubchen oben drauf.
Jedenfalls ist ihr Zug pünktlicher.
Die Leute, tut mir leid, sind anständiger und hilfsbereiter.
Sie haben Berge.
Sie haben Weltstädte.
Unzählige Welterbe.
Unbeschreibliches Essen.
Vielleicht kommen sie ja nur fürs Fondue.
Aber wer weiss, plötzlich hat Suntory auch noch ein Fondue parat.
“Swiss fondue times… make it Suntory Fondue times!”
Klar ist es übertrieben. Und bekanntlich ist nicht alles Gold was glänzt.
Und doch hat mir dieses Land schwer imponiert. Es hat den Standard von einem westlichen Land, ist aber trotzdem seinen Traditionen und Kulturen treu geblieben.
Die letzten Tage drüben bescherten uns in Osaka einen würdigen Abschluss.
Eine lebendige und wild pulsierende Stadt.
Und wo ich anfangs noch gedacht habe, dies sei einzigartig in Takayama, trafen wir von da an in jeder Stadt an: Lauben. Oder wie die Japaner es nennen: Arcade.
Auch waren da zum Schluss noch zwei Walhaie im grössten Aquarium der Welt. Schon eindrücklich, dieser riesen Wasserbehälter, wo sie scheinbar willkürlich Meerestiere hinein geworfen haben. Eindrücklich aber nicht unbedingt auf positive Art, da halt doch sehr unnatürlich.
Und dass an unserem letzten Abend Halloween war fiel kaum auf, da die japanische Mode durchs ganze Jahr zur Reihe aus tanzt.
Wir suchten dann nochmals luftige Höhen auf, um unsere Reise mit einem “old fashioned Whyskey” zu begiessen.
Ich muss bald schon wieder gehen. Wirklich. Den ein Teil von mir ist dort geblieben.
Hier in Beijing sitzt der Herbst in den Baumkronen.
Der Herbst, obwohl schon ein Jahr hier, eigentlich die Jahreszeit, die ich noch nie in Beijing erlebt habe. Letztes Jahr, wurde diese Saison schlicht übersprungen.
Umso farbiger ist sie jetzt.
1 Comments:
  1. stinken die früchte der gynkos schon an der dongwujie 3? hehe

    daniela · November 20, 2010

Leave a Comment!

Your email address will not be published. Required fields are marked *