Pekinger Spuk

marco · February 21, 2010 · Allgemein · 0 comments

Ja, ich bin ein lausiger Kollege.
Leider kann ich mein Versprechen nicht einhalten und hier ein Video publizieren. Es ist zu gross und um es zu schneiden, bin ich zu faul!
Tragisch.
Noch viel tragischer ist, somit bleibt dieses bewegte Bildmaterial nur für Fazebockler zugängig. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Allen anderen Interessenten ohne Fazebock-Konto, werde ich es dafür bei Gelengeheit dann live nachspielen.

Wenn ich jetzt meine Ohren spitze und durch den alltäglichen Lärm der Stadt versuche hindurch zu horchen, dann höre ich nur noch Stadt. Ganz selten vielleicht noch ein weit entferntes “plop” einer letzten Rakete, die ihren Weg in den Himmel sucht.
Neujahr ist vorbei.
Der Spuk ist vorbei.

Apropos Spuk:
Ich glaube im Kempinski spukts!
Speziell in meinem Apartement. Immer in der Nacht fangen meine Schränke verdächtig an zu knarren und ich fühle mich ungemütlich beobachtet. Ich vermute, dass in meinem Apartement vor langer Zeit mal jemand gestorben ist, oder dass die Ureinwohner Pekings, welche ihr Hutong-Heim aufgeben mussten, aus der Gegend vertrieben wurden um Kempinski Platz zu machen, noch die Gäste etwas schikanieren wollen.
Neinnein, ich spinne nicht. Ich habe ein Beweisfoto sogar. Letzthin ist nämlich einer dieser Geister in unseren Teich gefallen und ist dort eingefroren.


Links unten sieht man ihn, sie, es noch krumm lächeln.
Vielleicht hat sich der Geist auch absichtlich zurückgezogen, um dem Lärm Neujahrs zu entgehen. Aber da dieser Spuk ja jetzt vorbei ist, wird wohl der andere Spuk wieder anfangen.
Ich mach schon mal den ungezündeten Thönder neben meinem Bett parat!

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