Kyrgystan und Phoenix in hohen Frequenzen

marco · February 20, 2014 · EICAR, Paris · 0 comments

Die Franzosen lieben ihre Bistrots.
Ja, sie lieben sie heiss, auch wenn es saukalt ist. Tatsächlich kann ich nun bezeugen, dass sie auch im Winter gemütlich Draussen vor ihren Bistrots sitzen und ihr Wein schlürfen.

Jeanette

Diese Beizli-Kultur eine friedliche und eine, die sie voraussichtlich auch noch lange pflegen werden. Eigentlich schade, ist der Winter so mild, gerne möchte ich die Temperatur-Untergrenze heraus finden, wo es sogar dem Pariser zu viel wird, an der Kälte an seiner Zigi zu ziehen.
Eines ist aber klar, diese Kultur breitet sich aus.

Da Sarah in Genf arbeitet und ich in Paris studiere, haben wir uns ein Frequenz-Abonnement ins Porte-monnaie verschafft, dass uns erlaubt zu günstigen Preisen, sowie ganz flexibel, diese Strecke mit dem TGV zurück zu legen. Wir sind gar so flexibel, dass wir vom eigentlich gebuchten Zug, auch jenen der vorher und nachher geht besteigen können. Dann allerdings geht die Sitzplatzreservation flöten. Und wenn es halt keinen Sitz mehr frei hat, endet man dort, wo man ganz viele Franzosen antrifft: in der Zugs-Bar.
Also sogar im TGV wird diese Beizli-Kultur weitergezogen. Da machen wir natürlich samt dem Monsieur Croque gerne mit.

croque zug

Gecroqued und gerocked hat auch die Band „Phoenix“ in Paris. Die Lokalität hat hierbei seinen grossen Beitrag dazu geleistet. Der Palais des Sports ist wie eine Kuppel aufgebaut, wo immerhin an die 4000 Zuschauer drin Platz finden. Das tolle daran, egal in welcher Ecke man sich befindet, die Sicht auf die Bühne bleibt stets grandios. Das verhalf enorm, den Funken von der Bühne aufs Publikum überspringen zu lassen. Bereits nach dem ersten Song wurden wir alle aus dem Sessel gerissen.
Und wir durften sogar!
Was uns in China verwehrt blieb, konnten wir nun endlich wieder in Fülle ausleben. Nach all den eher biederen Konzerterlebnissen im Osten, nun also wieder full-on!

phoenix

Und da wir schon bei Vorstellungen sind, auch ich war wieder etwas produktiv. Ein Charakter-Porträt haben wir abgedreht. Und zwar von der alles anderen als biederen Elita aus Kyrgistan. Ihr Traum ist es, die kyrgisische Kultur, allem voran die Mode, nach Paris zu bringen. Action!

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