Jetzt neu und alles beim Alten

marco · January 10, 2011 · Allgemein · 3 comments

Willkommen auf dem neuen “Helvetia Blogs Konfuzius”!
Für euch liebe Leser hat sich, ausser der viel prägnanteren Adresse, und dem augenweidigen neuen Look, eigentlich nicht viel geändert. Es gilt zu erwähnen, dass ich mir ungehobelterweise erlaubt habe, all die registrierten User des alten Blogs gleich mitzuzügeln, damit diese auch weiterhin per Mail über neue Beiträge informiert werden. Dies sogar noch akurater als vorher und mit einer sofortigen Nachricht nachdem ein neuer Blog publiziert wurde.
(Diejenigen die noch nicht über diesen weltklasse Service verfügen, können sich im obenstehenden Link natürlich nachträglich noch registrieren.)

Wieso aber bitte überhaupt Umziehen, wenn ja sowieso alles beim alten bleibt?
Berechtigte Frage. Für mich aber ändert sich viel. Massiv viel. Ich kann jetzt zum Beispiel fliegend Blogeinträge mit meiner grosse Sünde namens “Iphone” kreiern und heraufladen. Zudem muss ich die chinesische Regierung nicht immer hinterlistig umgehen, wenn ich etwas publizieren möchte, da WordPress (soweit) noch uneingeschränkt erreichbar ist in China.

Diese übrigens planen einen weiteren Clou. Erst letzte Woche haben sie angekündigt auch Skype aus dem chinesischen Internetverkehr zu ziehen. Dies um allen voran die chinesischen Telefonanbieter, mit ihren eigenen, zu bezahlenden Werkzeugen analog zu Skype, an die Front zu drücken. Zuzumuten wäre es der Regierung ja dieses Vorhaben Tat und Wahrheit zu machen.

Nebst all diesen wahnwitzigen Ideen, mit welchen China immer wieder etwas negativ auftrumpft, zeigt mir das gleiche China doch auch sehr oft eine ganz herrliche Seite.

So gesehen gestern bei den Houhai Seen, die im Stadtzentrum liegen.
Bei dieser Affenkälte, die so trocken daher kommt, dass selbst die Gottheit Poseidon etwas Labello auf die spröden Lippen auftragen müsste, geht es rasant und jenste Wasserflächen sind innert Kürze zugefroren. Und diese Eisflächen werden zu Tummelplätzen für die ganze Alterspalette Beijings.
Ob die Chinesen auch wirklich die Dicke des Eises überprüfen, oder am morgen einfach mal ein paar Wagemutige aufs Glatteis geführt werden und schauen ob es hält, sei dahingestellt. Jedoch ist die Szenerie eine äusserst amüsante.
Und zur Abwechslung zeigen sich da die sonst so oft kopierende Chinesen, mal äusserst innovativ.

Was da auf dem Eis herumflitzt und gleitet, macht gar Aufführungen von “Art on ice” erhebliche Konkurrenz. Da werden ausgestaubte Putsch-Autos zu motorisierten Eismobilen umfunktioniert. Fahrrädern wird das Hinterteil durch ein gleitendes Metalgestell ersetzt und Kinderkarrosen, werden wie im Foto freiwillig von Kindern gezogen.

Das Highlight jedoch, die alten Picknickbänke, die mit aufgesetzten Kufen, zum rasanten Eisschlitten werden. Mit einem Pickel, bestehend aus einem Schraubenzieher, der mit einer spitzigen Metalstange zusammengelötet ist, pickelt man sich vorwärt über den See. Die Eisfläche sieht auch demnach einer Mondoberfläche ähnlich. Für die Schlittschuhbesessenen gibt es deshalb dann auch einen blitzblanken, abgetrennten Bereich, gleich neben dem riesigen Loch, dort wo die Abartigen sich ein Eisbad gönnen können.

Jetzt sind wir etwas vom eigentlichen Thema abgeglitten. Eben, Helvetia Blogs Konfuzius ist jetzt neu hier und wird auch hier bleiben. Zügelt also eure Favoriten, und gewöhnt die einzutippende Gewohneitsadresse um. Lasst es auch den Chef und eure Freunde wissen und danken tun wir doch bitte alle Simon Hefti, der diese neue Oberfläche ins Leben gerufen hat. Kanpai nipponizer!!!

Also bleibt neu alles beim Alten und die Geschichte geht weiter…

3 Comments:
  1. findi guet….! 🙂

    hanna Neuenschwander · January 11, 2011
    • aja, hihiiiii, scho gli isch der 18. 😉

      hanna · January 11, 2011
  2. soooooooooo guet du! dä Hefti! Gueti Sach, Kommentare schribe wird ou eifacher 🙂

    remonemo · January 16, 2011

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