Im Bett mit Chinesen

marco · August 02, 2011 · Beijing, Botschaft · 0 comments

Darüber, dass ein Besuch bei der Ikea in Beijing, als Touristenattraktion durchgeht, wurde ja bereits berichtet.
Das Schauspiel, wie sich die Chinesen in den wie Kulissen aufgebauten Wohnungen gleich zu Hause fühlen und sich auch demnach benehmen, ist äusserst amüsierend. Die scheinen sich nicht zu schinieren, ihre dicken Bäuche auszupacken und so im Liegesessel ein bisschen zu ruben. Oder einfach mal alle Viere von sich zu strecken und sich ein kleiner Nuck auf dem Ausstellungsbett zu gönnen.
Dieses Spiel haben wir nun noch ein bisschen weiter gezogen und testeten, wie tief die Chinesen wirklich in ihren Träumen versinken.

So pflanzte sich unser Versuchskanninchen ganz kuschelig neben das Opfer.
Dieser liess sich davon auch gar und null Komma nichts beirren, und träumten seelenruhig weiter.
Ob er nach dem Erwachen seinen Freunden von traumhaften Träumen erzählte, die er unverdienterweise nur auf das Bett zurück führte, Ikea jetzt Dank der lauffeuerartigen Verbreitung von Neuigkeiten in China eine abartigen Gewinn nur wegen diesen Betten schreibt und sie nun ihre spotbilligen Kissen für noch unverschämtere paar Rappen weniger verkaufen können, dass dann auch wirklich gar niemand mehr etwas daran verdient, ausser der Boss und seine Boni-Genossen, sei dahin gestellt.
Wir jedenfalls hatten unseren Spass, auch wenn halt auf Kosten von anderen.

Und übrigens, etwa so sieht der 1. August in Beijing aus:

Dies unsere kleine Oase in Mitten von, mittlerweile wohl, 17 Millionen Menschen.
Und um dem ganzen noch ein dekadentes i-Tüpfelchen zu setzen, hat es nebenan einen Kühlschrank mit kalt gestellten und überteuerten Rivella-Fläschchen. Eben, wir machens für unser Mutterland.
Prost Helvetia!

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