Elektrisierend!

marco · October 08, 2010 · Allgemein · 0 comments

Tokio!
Schon manch einer hat wohl versucht die Stadt in einem Satz zu beschreiben. Ob es wem gelungen ist sei dahin gestellt. Eines ist sicher, mir gelingt es nicht.
Tokio hat so viele verschiedene Gesichter, wie das Meer Strömmungen.

Faszinierend die Lichterpracht in den Strassen, wie sie einem mit Neonbeschilderung berieselt.
Im Gegenzug fast schon beängstigend, wie sich Teile der Jugend in den vielen Spielhallen verschanzt um sich virtuel zu prügeln.

Kleider machen Japaner.
An die 90 Prozent der Männer stolzieren im Anzug durch die Strassen. Der Jungeselle auf dem Weg zur Arbeit, sowie der Ätti an seinem freien Tag.
Im Gegenzug tragen die Frauen zu 90 Prozent Stiefeln, und wagen dies nicht selten in ganz abgefahrenen Kombinationen zu mischen.
Pinke Socken bis zur Kniehöhle? Halb Meter Absatzschuhe mit Strapsen und Tütü?
Fällt alles kaum auf, auf dem Laufsteg Tokio.

Wo es in London nur einen piccadilly circus gibt, findet man Plätze dieser Art in Tokio an jeder zweiten Ubahn Station. Die Erlebnissdichte ist so aneinander, wie die Fische auf dem Fischmarkt.
Und für den lohnt es sich noch vor dem Gockel aus den Federn zu hüpfen.
Der Fischmarkt Tokio. Der grösste der Welt (obwohl die Chinesen sicher anderes behaupten).
Wer Zirkus und Musicals mag, wird den Fischmarkt tokios lieben. Dies eine Show, welche seines Gleichen sucht.
Das Gebrüll der Händler und das Kreischen der Fische zersagenden Sägen, machen die Musik. Die waghalsigen Fahrkünste der speziellen Lastfahrzeuge sorgeb fürs zirkusartige Spektakel.

Natürlich gibt es auch in der japanischen Metropole Bars in luftiger Höhe. So einmal mehr gefunden im Park Hyatt.
Und plötzlich ist man ganz klein, schaut auf dieses enorme Lichtermeer und fragt sich, ob der Fischmarkt wirklich genug Sashimi liefern mag, für diese enorme Masse an Menschen.

Viel philosophischere Gedanken kamen mir leider nicht. Dies könnte sich jedoch bald ändern. Denn nun sind wir in Nikko, eine Tempelhochburg nördlich der Hauptstadt.
Riechen tuts schon mal gut hier, die saftigen Tannen wecken Heimatgefühle. Mal schauen wie spektakulär es hier so ganz ohne Neon und Tütüs wird.

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