Wie versprochen, hier der Beitrag zum prägnantesten Erlebniss in Shanghai.Aber zuerst möchte ich euch noch diejenige welche vorstellen, die mich in dieser Stadt beherbergt und herumgeführt hat.Applaus füüüüüüüüüüür: Isabel Götz!!! Ja, ist schon so, ich suche immer die besten Bilder der Hauptdarsteller aus für “Helvetia blogs Konfuzius”. So, und nun zum Haupthema.Definitiv empfehle ich euch eine Reise nach Shanghai. Aber dann müsst ihr in den Flaschenöffner. Ins Park Hyatt Hotel. Und dört geht ihr in die Bar. Trinkt etwas das harndrangbeschwörend ist. Und danach müsst ihr mal.Wehrt euch nicht. Nein, fühlt euch geehrt, denn es erwartet euch das weltgrandioseste Klo wos je hetts gits.Was der Federer im Tennis, Ferrari bei den Autos, Kate Winslet bei den Frauen, Firefox bei den Browsern, Absinth-Pralinées bei der Schokolade, Max Tschuy bei den Köchen, und Singapore Sling bei den Drinks ist, ist das DIE Toilette von allen Toiletten dieser Welt. Es fängt schon imposant beim Betreten der Räumlichkeiten an.Kaum die Türe geöffnet, eröffnet sich ebenfalls der Klodeckel voll automatisch für den Gast (Von dem her wäre es vielleicht eher der Lamborghini als der Ferrari der Toiletten). Fast schon ein bisschen verängstigt durch diesen Vollautomismus, wagte ich mich trotzdem ganz sachte auf den WC-Ring zu […]
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Shanghai Sling

by marco· April 07, 2010· in Allgemein· 0 comments
Shanghai.Wer kennt sie nicht. Die Stadt der Zukunft. Die Sim-City der Realität. Am Puls der Neuzeit, dort wird das Morgen erschaffen.So sagt man jedenfalls…Demnach hoch waren die Erwartungen meinerseits.Diese wurden zwar nicht erfüllt, aber die Enttäuschung blieb auch aus.Dafür gibt es sogar einen Sündenbock, oder eher eine Sündenziege und die heisst Hong Kong. Aber mal schön der Reihe nach. Von Anfang bis Schluss gab es da vor allem etwas: ganz viele Chinesen.Gerade bei den Hauptattraktionen, wie zum Beispiel bei der Promenade „The Bund“ die sich vor der Skyline durchzieht, oder an der Einkaufsmeile der Nanjing-Road, musste man sich durch aber-tausende Chinesen und Verhältnismässig nur ein paar Bleichgesichter durchkämpfen. Das ganze etwa vergleichbar mit dem Gedränge Samstagabends am Gurtenfestival vor den Toiletten.Dieser Menschenandrang hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass Shanghai endlich ihre unzähligen Baustellen loswurde und nun in neuem Glanz erstrahlt. Denn in 4 Wochen öffnen sich die Tore zur Welt-Ausstellung Expo 2010, wo natürlich noch jeder Makel ausgebügelt werden musste dafür. So klafft auch die Kluft zwischen Glanz und Dreck noch massiver, als man es zum Beispiel in Peking findet.Je nachdem biegt man bei einem aufgetürmten, modernen Glascontainer um die Ecke und findet sich in einer Markstrasse wieder, wo […]
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Im Osternest: Shanghai!

by marco· April 02, 2010· in Allgemein· 2 comments
Zuerst das verspielte Bangkok zum chinesischen Neujahr, dann das künstlerische Hong Kong zum Lantern Festival.Und jetzt, zum ersten Mal an Ostern von der Schweiz abwesend…Alle guten Dinge sind drei, jetzt kommt SHANGHAI!!!
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Die Schmalzschmelze

by marco· March 30, 2010· in Allgemein· 2 comments
Gestern morgen ist mir ein Unfall passiert.Sicherlich zum fünften Mal schon in meinem Leben.Und obwohl ich weiss, dass ich es nicht tun sollte, mache ich es immer wieder.Selber Schuld. Tubbu. Ja, gestern habe ich mal wieder meine Ohren geputzt. Mit Wattestäbchen. Zuerst das linke Ohr: sauber. Dann das rechte Ohr: plopp und zu war es.Verdammte Scheisse!So richtig zu!So, als hätte jemand seinen Finger in mein Ohr gesteckt zu.Jegliche versuche den Pfropfen noch irgendwie da raus zu grübeln, verschütteten die Höhle nur noch mehr.Ich wusste, dass das geschehen konnte. Schon etliche Male musste ich deswegen zum Arzt, damit der dann mit einer Monsterspritze das Ohr mit Hochdruck ausspritzen konnte. Immer hat der Arzt mich ermahnt, Hände weg von den Wattestäbchen, doch ich Volldubbel wollte nicht hören und somit hörte ich nichts mehr. Doch die Chinesen sind Innovativ. Die haben da eine elegante Lösung, diesem Problem Schmalz zu werden.Das ganze nennt sich “Ear Massage”, und diese habe ich meinen Ohren heute angetan.Funktionieren tut sie so. Da kommt die Masseuse mit einer Kerze und steckt die einem ins Ohr. Diese schmelzt den Schmalz und der wird darauf per Vakuum aufgesaugt.Mmmmmhhhhhhh, Schmalz.Während die Kerze ihre Arbeit verrichtet, wird einem der Nacken durchgeknetet. Also einiges […]
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Body Symphony

by marco· March 24, 2010· in Allgemein· 0 comments
Erst letzthin habe ich einen der treffendsten Sprüche mitbekommen um etwas zu beschreiben, dass den Bach runter geht. Bereit? Hier ist er: THE SHIT HITS THE FAN Nein, keine falschen Vermutungen, bei mir ist die Darmflora noch vollständig intakt. Wie gut es mir geht symbolisiert diese Bild wunderschön: Dies war meine Perspektive während knapp 3 Stunden. Okey nein, Korrektur, ich musste mich zwischendurch mal drehen. Also war das meine Perspektive für vielleicht 1.5 Stunden. Denn ich habe es gemacht. Lange Zeit hörte ich nur davon, von diesem Modewort, und jetzt wurde es mir persönlich vorgestellt: Spa! Das Spa! Wir machen keine halben Sachen und da der erste Eindruck der Wichtigste ist, habe ich mich fürs volle Knett-, Wasch- und Würgprogramm entschieden. Das Programm trug den Namen: The shit hits… eeeh nein, THE BODY SYMPHONY! Eben, volle 3 Stunden lang. Als erstes wurden mir meine flaggschiffmässigen Füsse einbalsamiert. Danach wurde ich mit irgendeinem Blumenbutter mit Kernen drin, von oben bis unten eingesalbt. Scrub nennt sich das im “Fachschargon”. Ich kam mir dabei die ganze Zeit vor, als würde jemand den vorig gebliebenen Spätzli-Teig auf mir ausrollen. Darauf folgte die balinesische Massage. Und jetzt mal eine Frage an die Masseusen und Masseure […]
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Folgender Bericht könnte meinem Image Schaden. Gleich wird es dem Image Chinas ergehen. Aber am meisten leiden wird das Image der “hinterstrassen Jungs”. Es ist ja relativ selten, dass eine allseits bekannte und weltberühmte Band in Beijing halt macht. Trifft aber dieser undenkliche Fall einmal ein, dann muss man fast dabei sein. Dabei sein ist alles, fernbleiben ist nichts. Yes dear, die Backstreet Boys kamen. Wir besuchten sie, wollten aber nach zwei Songs nur noch eines: flüchten. Nichts habe ich vom Konzert erwartet und gar das war zuviel. Es war die lächerlichste Vorführung, der ich je beigewohnt habe. Wäre das Spektakel als komödiantischer Akt angekündet worden, ich wäre gestorben vor Lachen. Da es aber allen ernstes Ernst gemeint war, schwanden die heraufgezogenen Maulecken schneller aus unseren Gesichtern als uns lieb gewesen wäre. Erstes Armutszeugnis: Keine Band. Nur ein DJ. Und der hat nichts gemacht. Zweite Jämmerlichkeit: Zu 90% sang die Kassette und wenn einer der Boys einmal richtig gesungen hat, dann kreuzfalsch. Fälscher als jeder Musicstar, schlimmer als die Schüler der Primarklasse im Stimmbruch, peinlicher denn Gölä im Suff. Dritte Erbärmlichkeit: Die 4 Männer sind keine Jungs mehr. Sie geraten schneller aus der Puste als Köbi Kuhn beim Golfen und […]
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Eine Frage der Reife

by marco· March 14, 2010· in Allgemein· 0 comments
Dieser Blog versucht ja ebenfalls mit den aktuellen Aktualität mitzuhalten, deshalb hier mein Beitrag zum brandherdaktuellen Dauerbrenner mit der Lybien Affäre. Und zur Verwirrung zur Einleitung gleich ein Intermezzo:Vorhin hab ich in einen Film hineingezappt, dessen Name ich nicht kenne. Der Film hat mich sogleich in seinen Bann gezogen und dies weil ich mich in der Hauptfigur wiedererkannte.Wahrscheinlich ist das, das Hauptziel eines jeden Filmes, die Darsteller müssen irgendwie fassbar werden und ein jeder muss sich mit ihnen identifizieren können. Aber noch selten ist das auf Anhieb bei mir so gelungen wie vorhin gerade.Ein Aspekt daran gibt mir allerdings zu denken. Der Hauptdarsteller war um die 60 Jahre alt.Die Frage, die mich jetzt beschäftigt ist:Bin ich denn nun im Kopf bereits so “alt” wie ein 60 jähriger, oder ändert Man(n) sich im Verlaufe seiner Jahre nicht wirklich? Was hat das ganze mit China zu tun?Nichts.Und mit Lybien?Noch weniger. Aber China, Lybien und die Schweiz verbindet etwas.Die Botschaften.Die lybische Botschaft steht nämlich direkt hinter der schweizer Botschaft in China.Voilà, dies mein Beitrag zur Lybien Affäre. Ein anderer Beitrag zu dieser ganzen Geschichte hat mir gestern unser Techniker erzählt.Er war am Samstag auf dem Gemüsemarkt. Dort war am selben Stand ein arabischer […]
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213

by marco· March 09, 2010· in Allgemein· 0 comments
So wie ich es mitbekommen habe, muss ich euch nichts vorjammern, was im Moment das Thema Winter betrifft. Dieser scheint auch bei euch, genau 8073 Km weiter weg, wieder eingezogen zu sein.Ja, bei uns auch. Die 213 auf dem Nummernschild steht übrigens für die Schweiz. Und das die Plakette schwarz ist heisst: VORSICHT, Diplomat!Ich hätte auch so eine Nummer. Hätte, wenn ich ein Auto hätte.Haben tue ich nur Pigeon. Item.Zurück zu wirklich Interessantem, das interregional, bis Intermailand, gar interkontinental, interessiert.Obwohl nicht mehr ganz aktuell, habe ich auf einem Etui, ihr wisst schon, so ein Schuletui, voller Schreiber, meist völlig verschmiert von den vielen ausgelaufenen Tinten, und Klebrig vom kaputten Leim, folgende Etikette entdeckt. Die stammt noch aus der Zeit, wo es gerade brandaktuell war, dass in China häufig Kinderarbeit betrieben wird.Jaja, in den europäischen Kinderzimmer findet man so einige Plüschtiere, die zwar flauschig aussehen und viel gekostet haben, aber unter Zwangsarbeit und Blutschweiss hergestellt wurden.Das war und ist natürlich keine gute Werbung für die Chinesische Volksrepublik.So haben sich kurzerhand die Schwarzmärktler von den Touri-Einkaufsmeilen entschieden, von diesem misserablen Image wegzukommen, haben an jedes Plüschtier, jede Jacke, jedes T-shirt, jedes Etui eine Etikette angenäht, hinten eine USA-Flagge und vorne der Spruch […]
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Ohne Darsteller, keinen Film!Darum möchte ich euch die Akteure der Aktion “Hong Kong Sling” nicht vorenthalten. Meine Wenigkeit und die Ente A. Wagner alias André W. und R. Cavadini alias Reto C. Ein paar Chinesen Und natürlich… Bruce!!!
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Hong Kong Sling

by marco· March 02, 2010· in Allgemein· 0 comments
Ich habe mich verliebt.Oh yes dear!Ob es Liebe auf den ersten Blick war?Hm, nein. Aber an das glaube ich sowieso nicht und wenn nicht auf den ersten, dann kamen die Gefühle sicherlichen auf den zweiten Blick. Hong Kong!Grossstadtdschungel.Ein Begriff der uns allen geläufig ist. Aber bisher traf dieses Wort noch nie so in die schwarze Mitte, wie bei der Beschreibung für Hong Kong.Die Wolkenkratzer ragen so eng bei einander derart hoch in die Lüfte, dass die Sonne es schwierig hat mit ihren Fingerspitzen den Boden zu berühren.Ein Durchkommen durch die enormen Menschenmassen ist nur mit Körpereinsatz möglich und nicht selten wünscht man sich eine Machette zur Hand.Noch und nöcher empfangen einem in der Geschmackskartei fehlende Gerüche.Man begegnet bekannten und unbekannten Spezien.Die Tropenluft lässt einem den Schweiss den Rücken hinunter kullern und ohne Kompass ist man der Orientierungslosigkeit erbarmungslos ausgesetzt. Noch jetzt ächzt mein Nacken vom ewigen Spazieren gemäss “Hans guck in die Luft”. Aber für mich war es schwierig bis unmöglich mich an diesen türmenden Betonbäumen satt zu sehen.Es ist eine Stadt der Muster. Ein wilder Mix aus Farben, Alter und übermütigem Design. An jeder Ecke lauert ein neues Kunstwerk.Hier ist es möglich, dass ein vor dem Zerfall stehendes Gebäude […]
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