Visit is over! Und bereits eine Arbeitswoche hinter mir. So schnell gehts. WAM! Und 4 Wochen Japan durch. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich in ein Land verlieben kann. Aber irgendwie ist mir das mit Japan passiert. Selten habe ich solange gebraucht um wieder in der Gegenwart anzukommen. Lange hats gedauert, bis ich realisiert habe, wieder auf chinesischem Boden zu stehen. Kein Problem wäre es, von unseren Erlebnissen in Japan 50 Seiten zu füllen. Schon nur mit Detail-Geschichten, die einem dort im Alltag immer wieder über den Weg laufen. Wie zum Beispiel die Omnipräsente Marke “Suntory”, vorallem mit ihrem Whiskey bekannt, aber an jeder Ecke mit einem anderen Getränk wirbt. Von Wasser, über Tee, bis eben zum Whiskey. “Relaxing times, make it… Suntory times.” Oder dass es nirgends Mülleimer gibt. Nur gerade an den zentralen Anlaufstellen, wie zum Beispiel am Bahnhof. Aber ansonsten sucht man diese Abfallbehälter vergeblich. Was als mühsam interpretiert werden könnte, scheint aber trotzdem zu funktionieren. Denn die Strassen sind oft und öfter in Singapore Manier anzutreffen. Auch ein Beispiel, ihre vielen unzähligen Automate in jeder auch nur erdenklichen Ecke. Egal wie abgelegen, oder klein der Ort auch sein mag, etwas findet man immer, einen Automaten […]
Read More

Übers Meer zu den Onsen

by marco· October 28, 2010· in Allgemein· 0 comments
Es ist immer schön mit einem Fest empfangen zu werden. Auch wenn dieses nicht einem selber gilt. In der Stadt Naha auf der Insel Okinawa liefen wir prompt in die alljährliche Ryukyu Festivitäten hinein. Dies brachte uns ins schwitzen. Nicht weil wir bei den vielen traditionellen Tänzen mit rhytmierten, auch nicht weil wir uns im Takt der hunderten Trommlern einmischten, sondern schlicht dem Klima wegen.Ein Katzenflugsprung von einer Stunde vom Hauptland entfernt, findet man sich mitten unter Palmen und in feuchtschwüler Umgebung wieder. Zu Tropen gehören allerdings auch Stürme. Und so ein Sauhund von einem Typhoon wollte unbedingt auch Richtung Japan ziehen. Dieser verunmöglichte uns ein Besuch auf einer der vielen paradisischen Inseln nebenan.Als Ursprungsort von Karate, konnte sich die Windhose ihren Gurt noch so eng schnallen, einen Besuch im weltrenommierten Budokan liessen wir uns nicht verregnen. Dies ein Ort, wo die verschiedensten Kampfsportarten trainiert werden. Von den in dicken Rüstungen vermummten Ken Do Künstlern, über den unglaublich schnellen Kickboxer, bis zu den eleganten Karate Artisten ist alles vertreten. So auch aufstrebende Sumo-Ringer. So fett sie auch wirken, sportlich haben die was auf dem Kasten. Und damit meine ich nicht nur die Fleischmasse. So kann fast ausnahmslos jeder Sumoringer den […]
Read More

Very contemporary!

by marco· October 23, 2010· in Allgemein· 2 comments
Habt ihr schon mal eine fremde Welt betreten. Ich meine so Richtig. Mir war dieses Gefühl bis anhin nur vom Tauchen bekannt. Bis heute… Aber mal schön der Reihe nach, und die Reihe ist lang. In Kyoto durften wir in einem japanische Irish Pub Federers Sieg über Djokovic miterleben. Dies wurde im kyotoner Nachtleben bis in die frühen Morgenstunden zelebriert. Mit noch wakligen Knien der durchzechten Nacht, machten wir uns auf die Pilgerwanderund durch einige der unzähligen Tempel der Stadt. Eindrücklich kommen sie daher. Unnachahmliche bauten von pomposen Charakter. Die jeweiligen Gärten zu den japanischen Schlössern nicht minder imposant. Man fühlt sich wie in einem Gemälde, wo jeder Farbtupfer sitzt. Und das Sahnehäubchen auf der Baumkrone, der Bamboo-Grove. Wie in einer Märchenwelt schlendert man durch einen Bambuswald, ständig in der Erwartung gleich den Sebel zucken zu müssen, um gegen üble Samurais anzukämpfen. Eindrucklich allerdings auch die Schar an Touristen, die leider die Spiritualität der Orte mit ihren Kameras auffressen. Nachdem Federer dann doch nicht der war, welcher Haibau (das blaue Expo Maskottchen) in den Pokal stellen durfte, ist uns am Montag eine Peinlichkeit unterlaufen. So paradox es klingen mag, aber wir haben uns mit dem Zug verfahren. Dies hat dazu […]
Read More

100

by marco· October 16, 2010· in Allgemein· 4 comments
Der 100. Blogeintrag kommt aus Japan, gloubsch?Ich gratuliere mir!Viele Dank! Nach einer tanzreichen Nacht zu Musik von weltklassen djs, die in Europa sofort zu Weltstars würden, in Tokio aber bescheiden bleiben, ging es per Shinkansen mit gegen die 300 Sachen Richtung Alpen. Vorher zu Besuch bei Fuji welcher sich von allen Seiten von seiner Besten gezeigt hat. Da die Situation es nicht erlaubt hat ihn zu besteigen, erkundigten wir die Gegend per Fahrrad.Mit Satteln ausschliesslich für Japaner gemacht, ging der Ausflug nicht in die Wadli, dafür umso mehr in die vernachläsigte Po-muskulatur. Das ÖV-system japans absolut eindrücklich. Womit die schweizer Werbung machen, ist effektiv hier möglich; die eigene Uhr nach dem Fahrplan der Züge zu richten. Pingelig genau schliessen die Türen auf die Minute. Ist ein Zug 15 Sekunden zu spät, muss der Lokführer einen Rapport schreiben. Im idylischen voralpen Kaff Takayama begann unsere Zeit der Tatamis-matten. Seit jenem Dorf haben wir auf nichts anderem mehr gepennt. Da ich privat ebenfalls im Besitz einer solchen bin, geniesse ich seither ein Schlaf wie im eigenen Bett.In Takayama traffen wir auch auf etwas alt bewährt und bekanntes. Lauben, wie man sie sonst nur in Bern antrifft. Yake Dake.Was der Name meiner Ente […]
Read More

Elektrisierend!

by marco· October 08, 2010· in Allgemein· 0 comments
Tokio!Schon manch einer hat wohl versucht die Stadt in einem Satz zu beschreiben. Ob es wem gelungen ist sei dahin gestellt. Eines ist sicher, mir gelingt es nicht.Tokio hat so viele verschiedene Gesichter, wie das Meer Strömmungen. Faszinierend die Lichterpracht in den Strassen, wie sie einem mit Neonbeschilderung berieselt.Im Gegenzug fast schon beängstigend, wie sich Teile der Jugend in den vielen Spielhallen verschanzt um sich virtuel zu prügeln. Kleider machen Japaner.An die 90 Prozent der Männer stolzieren im Anzug durch die Strassen. Der Jungeselle auf dem Weg zur Arbeit, sowie der Ätti an seinem freien Tag.Im Gegenzug tragen die Frauen zu 90 Prozent Stiefeln, und wagen dies nicht selten in ganz abgefahrenen Kombinationen zu mischen.Pinke Socken bis zur Kniehöhle? Halb Meter Absatzschuhe mit Strapsen und Tütü?Fällt alles kaum auf, auf dem Laufsteg Tokio. Wo es in London nur einen piccadilly circus gibt, findet man Plätze dieser Art in Tokio an jeder zweiten Ubahn Station. Die Erlebnissdichte ist so aneinander, wie die Fische auf dem Fischmarkt.Und für den lohnt es sich noch vor dem Gockel aus den Federn zu hüpfen.Der Fischmarkt Tokio. Der grösste der Welt (obwohl die Chinesen sicher anderes behaupten).Wer Zirkus und Musicals mag, wird den Fischmarkt tokios lieben. […]
Read More

Übrigens…

by marco· October 06, 2010· in Allgemein· 0 comments
…es waren ja noch die National Days.Und da Shanghai so eine langweilige Stadt ist, kamen ein paar von denen dort zur Feier des Tages und der Nation und überhaupt zu Besuch.Wir haben zelebriert, als wäre es unser eigener Nationalfeiertag. Das hat viel Aufsehen erregt und so haben wir neue Freunde gefunden.Gleich adoptiert haben wir sie und jetzt sind wir eine Familie. Und noch was übrigens.Jetzt ist Japan angesagt. 4 Wochen. Zur Zeit konkret und mittendrin in Tokio.Tokio, dessen Puls vom Lärm lebt, das Blut die Lichter sind und ihr Charakter von der abgefahrenen und schrillen Mode der Leute bestimmt wird. Hier könnte man wahnsinnig werden.Wahnsinnig süchtig!
Read More

Lets queue!

by marco· September 27, 2010· in Allgemein· 1 comments
Die Expo in Shanghai ist ja alles andere als erholsam.Ganz schlimm ist es für die armen Chinesen, die doch tatsächlich, koste es noch so viel Zeit, Geduld und Nerven, in jeden einzelnen Landespavillon einen Blick werfen möchten. Dafür würden sie Stunden anstehen. Und machen es auch. Da sei ihnen wenigstens der Mittagsschlaf vergönnt. Die Expo 2010 zweifellos ein Erlebniss. Und in aller Munde. Manche Münder würgen auch schon wenn sie nur Expo hören. so gesehen auf dem Konsulat, wo dieses Ereigniss wirklich durchgelutscht ist, wie das Ricola, bevor es sich im Mund auflöst.Aber die Sache vor Augen geführt zu bekommen ist imposant. Da haben sich aber einige Architekten austoben dürfen. Abgefahrene Designs sind an der Tagesordnung. Vom lila Tamagotshi Pavillon aus Japan, reicht es rüber bis zum highend hightech Teil der Engländer, das Aussieht, als seien ein paar Stahlspähne unter Strom gestellt worden.Am imposantesten natürlich der chinesische Pavillon, welcher alleine die Fläche bedeckt, wo normalerweise etwa 6 Länderpavillons stehen. Und in der Höhe überragt er die anderen sowieso in etwa um das Doppelte.Einer der längsten Schlangen jedoch, natürlich und selbstverständlich, vor dem schweizer Pavillon. Bestehend aus einer klobigen Betonmasse, welche die Ausstellung wie eine Bergspitze aus dem Nebel aller anderen […]
Read More

Grossstadtsturm

by marco· September 22, 2010· in Allgemein· 0 comments
Gewusst, heute ist Vollmond.Und, heute beginnt in China das Mondkuchen Festival.Das sind so kleine, runde Küchlein, lebkuchenartig, mit den wildesten Füllungen.Da kann man schon einiges drin antreffen. Zum Beipiel rote Bohnen, oder Erdnüsse, oder so Algenzeugs. Wie der Weinkenner sagen würde, wenn er gerade einen Wein gekostet hat, der ihm nicht so entspricht… mhm, interessant.Die ganz Glücklichen haben übrigens ein Ei drin.Ich hatte Pech, in meinem ersten Mondkuchen den ich je angefasst habe, war Tabak drin. Schon mal ein Biss vom Tabak genommen, den man in der ShiSha raucht?Eben, ganz hässlich.Obwohl die Euphorie auf diese Küchelchen wahnsinnig ist, und jeder jedem so eins schenkt, ja ich da vor mir vom Kempinski eine ganze Packung habe, riskier ich nicht mehr so schnell in diese chinesischen Kinderüberraschungen zu beissen. Gerne hätte ich euch laufend auf dem Laufenden gehalten über den weiteren Verlauf meiner Konsulatsreise. Dies war aber nur in Hong Kong möglich. Im restlichen Bereich des Landes, wie ihr ja wisst, ist mein Blog verbannt.Deshalb, hier nach und nach ein Nachtrag über das vergangene Gelaufene (herrlicher Satz nicht wahr?). Eben, Hong Kong.(Das Bild zeigt die Aussicht aus dem Konsulat)Es war Freitag Abend und ich in einem dieser gemütlichen Beizen draussen auf der […]
Read More

Central Plaza HK

by marco· September 10, 2010· in Allgemein· 2 comments
Geschrieben wird dies von den Mid-Levels in Hong Kong.Robinson Street um genau zu sein.Und da die Stadt gerade anfängt so richtig zu erwachen, werden es nur paar Zeilen sein. Seit gestern bin ich also offiziell auf Dienstreise.Erster Hilfehalt, das schweizerische Konsulat in Hong Kong.Einfach zu finden im Central Plaza. Noch einfacher zu finden, da in dieser Stadt die Taxifahrer englisch sprechen. Und noch noch einfacherer zu finden, da die Taxifahrer hier ihre Stadt kennen und es bei der Bekanntgabe des Zielortes nicht heisst “hein!?!?!” Als ich im Central Plaza den Customer Service, wo hinten dran ein edler Flügel, ohne dementsprechenden Pianist, vor sich hinklimpert, nach dem schweizer Konsulat frage, muss der erst einmal ein Ordner so dick wie drei Telefonbücher durchwühlen, bevor er mir die Antwort parat hat.“62 Floor sir”!So hoch, dass man einmal Lift-Umsteigen muss!Ä hä!Die höchste Vertretung der Schweiz!Ä HÄ! So war sie auch demnach atemberaubend, die Aussicht. Die Stadt überblickend. Die Welt quasi zu Füssen. Nur die Saudis seien noch höher, hat man mir gesagt.Kaum abwenden könnend von dieser Aussicht, durfte ich in dieser Atmosphäre dem kleinen, 10 köpfigen Team etwas über die Informatik des EDA erzählen.Ob ich jemals wieder in solch luftiger Höhe einen Vortrag halten […]
Read More

CN=Ch hoch 60

by marco· September 05, 2010· in Allgemein· 0 comments
Es ist so:Die Schweiz und China feiern dieses Jahr das 60 jährige bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen. Da die Schweiz mit paar wenigen anderen Ländern, eines der ersten war, wird dies natürlich auch demnach zelebriert.Sicherlich habt ihr mitbekommen, dass die Leuthard hier im Land war. Ist mittlereweile auch schon wieder paar Wochen her. Ich hinke da wie ein alter Pirat mit Holzbein und wenig Wind in den Segeln hinterher.Dieser Unaktualität bin ich mir vollends bewusst, brauche sie ja auch nur als Einleitung.Was ihr vielleicht nicht mitbekommen habt ist, das Sicherheistaufgebot für unsere Bundespräsidentin. Nicht etwa von seiten der Schweiz, nein, die Chinesen waren für das Wohlbefinden von Frau Leuthard verantworlich und nahmen sich dies sehr zu herzen.Sie bekam, wie so üblich bei einem Staatsbesuch von höchstem Grade, die Sicherheiststufe 1.Sprich, Leibwächter auf Schritt und Tritt, sowie eine Eskorte, wenn sie sich mit dem Auto von A nach B bewegte und Strassensperren, als würde Hu Jintao höchstpersönlich im gepanzerten BMW vorbeibrausen.Dieses Grossevent wurde sicherlich über ein Jahr auf der Botschaft vorbereitet.Ein riesen Aufwand!Glücklicherweise sind jetzt, wo alles vorbei ist, alle zufrieden.Als Erfolg wurde der Besuch abgehackt. Diesem 60 jährigen Geburtstag folgten nicht nur hohe Staatsbesuche und nette, wohl gewählte Worte, sondern auch […]
Read More