Body Symphony

marco · March 24, 2010 · Allgemein · 0 comments

Erst letzthin habe ich einen der treffendsten Sprüche mitbekommen um etwas zu beschreiben, dass den Bach runter geht.

Bereit?
Hier ist er:

THE SHIT HITS THE FAN

Nein, keine falschen Vermutungen, bei mir ist die Darmflora noch vollständig intakt.
Wie gut es mir geht symbolisiert diese Bild wunderschön:

Dies war meine Perspektive während knapp 3 Stunden. Okey nein, Korrektur, ich musste mich zwischendurch mal drehen. Also war das meine Perspektive für vielleicht 1.5 Stunden.
Denn ich habe es gemacht. Lange Zeit hörte ich nur davon, von diesem Modewort, und jetzt wurde es mir persönlich vorgestellt: Spa! Das Spa!
Wir machen keine halben Sachen und da der erste Eindruck der Wichtigste ist, habe ich mich fürs volle Knett-, Wasch- und Würgprogramm entschieden.

Das Programm trug den Namen: The shit hits… eeeh nein, THE BODY SYMPHONY!

Eben, volle 3 Stunden lang.
Als erstes wurden mir meine flaggschiffmässigen Füsse einbalsamiert.
Danach wurde ich mit irgendeinem Blumenbutter mit Kernen drin, von oben bis unten eingesalbt. Scrub nennt sich das im “Fachschargon”. Ich kam mir dabei die ganze Zeit vor, als würde jemand den vorig gebliebenen Spätzli-Teig auf mir ausrollen.
Darauf folgte die balinesische Massage.
Und jetzt mal eine Frage an die Masseusen und Masseure dieser Welt:
Wird eigentlich euch schon im Grundkurs “Massage für Dummies” beigebracht, dass ihr genau über die Stelle, die am meisten schmerzen und wo der Kunde denkt, bitte bitte, nicht nocheimal dort, oder wenigstens etwas sanfter, gleich EWIGS und NOCH VIEL HÄRTER massiert?! Denn das war nicht meine erste Massage, aber es war noch jedesmal so und das kann kein Zufall sein.
Ehrlich, ich hab gedacht mir wird der Oberschenkel amputiert. An einem Punkt tat es so weh, dass mir wahrhaftig die Tränen in die Augen schossen.
Aber das liegt vielleicht auch an meinen roten Haaren (höh?!?). Ja, ist so, scheinbar sind rothaarige Gen-bedingt schmerzempfindsamer. Kein Seich im Fall!

Wie dem auch sei, ich habe es überlebt, und ich habe auch nicht reklammiert. Nein, im Gegenteil. Am Schluss konnte ich es nur noch geniessen.
Zu guter Letzt wurde mir noch meine Visage hundertmal eingesalbt, geknettet, abgeschraubt und wieder aufgesetzt.
Es tat gut diese Symphonie. Saugut sogar. Kompliment an den Dirigenten, also die Masseuse, sie hat den Ton getroffen.
Und die Scheisse hat den Ventilator weit verfehlt.

Ah ja, und hier noch mein Beitrag zum Thema Sandsturm.

Schön nicht?
Bild wurde um 10:30 am Morgen geschossen, aber es war gerade mal so hell wie kurz vor Sonnenuntergang.
Mehr sage ich nicht dazu, die Presse hat ja darüber bereits ausführlich berichtet und Bilder sprechen eh mehr als tausend Sandkörner.

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