Bangkok Sling

marco · February 13, 2010 · Allgemein · 0 comments

Visit is over!
Bangkok is over!
Sehr traurig. Es war das erste Mal, dass ich Bangkok touchierte, ohne meine Reise weiterzuführen. Aber es hat sich gelohnt., Und wie!

Erstes Ziel wurde von der Landung, bis zum Abheben der uralten Air China Machine, erfüllt: Wärme tanken.
Das andere Ziel wurde kurz darauf ebenfalls erreicht, nämlich meine zwei Freundinnen zu treffen, Luisa und Jasmin, welche mich netterweise zum Schluss noch an ihrer 1 monatiger Reise durch Thailand teilnehmen lassen liessen.


Danach wurden sämtliche weitere und noch einige Bonusziele wie mit dem Fliegenklatscher im Mückennest getilgt.
Unzählige Tuk-Tuk fahrten, etliche Chang Beers, viele lang ersehnte warme Sonnenstunden, wunderschöne Buddhas in allen Positionen, Gelächter bis die Tränen kullerten, verrückte Märkte, zähe Verhandlungen, Shoppingspaziergänge, Apéros mit UNO, kulinarische Gerüchehighlights für die Nase, Durian und Chicken-Cashewnut.
Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber 4 Tage lang nur so!

Ein Highlight möchte ich aber hier mit dem Leuchtstift in Neonfarbe hervorheben.
Die Sirocco Sky-Bar.
Mit dem Lift gehts in das 63ste Stockwerk des State Towers. Die Türen öffnen sich und man wird in einem 5 stimmigen Chor mit einem herzlichen Sawadee begrüsst. Durch eine Glasfront schreitet man hinaus auf die Terrasse. Vor sich eine königliche Treppe, die von der Kuppel weg hinunter in ein Edelrestaurant und dahinter am äussersten Zipfel des Wolkenkratzers, zur runden Sky-Bar führt (der Ort ist so heilig und einmalig, dass es nicht erlaubt ist Fotos zu machen).
Ganz galant schreitet man die goldige Treppe hinunter, wird pro Absatz von einem Angestellten freundlich auf diesen aufmerksam gemacht und geht so seines Weges an die Theke in schwindelerregender Höhe unter freiem Himmel.

Auf 220m ist der Ausblick auf die 7 Millionen Einwohner erfassende Stadt schlicht überwältigend. Nur gerade ein wenig Plexiglas auf Elbogenhöhe hält einem davon ab herunterzufallen. Die Welt erscheint ganz klein und man selbst fühlt sich in diesem dicht besiedeltem Gebiet sehr alleine. Ein mächtiges Gefühl. Und mit einem “Singapore-“, oder eben “Bangkok-Sling” in der Hand, noch viel pompöser.
Superman und Batman würde sicherlich ihre Dates in dieser Bar abhalten, mit ständigem Überblick über die Situation und wenn nötig mit einem Sprung im Geschehen.

So endete dieser 4 tägige Aufenthalt an der Sommertankstation leider auch schon viel zu schnell wieder. Meine lieben Freunde musste ich zurück in die Arme von Mutter Helvetia lassen und ich zurück in die Mitte. Alles nur mit hart erhandelten neuen Utensilien versteht sich, welche den Abschied etwas erleichterten.

Heute wird Chinese New Year eingeleutet. Vom Lärmpegel her sei es wie Krieg, sagt man. Mir selbst wurde auch schon eine Dynamitstange in die Hände gedrückt um meinen Beitrag dazu zu leisten.
Mal schauen.
Und wenn es mir zu laut wird, verkrieche ich mich dann in den Fotos von Bangkok.

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