Ausgiebig beschert

marco · January 06, 2014 · EICAR, Paris, Schweiz · 0 comments

Der Nadelbaum ist schon wieder weg. Leider zu spät für diese kleine Kunstwerke von Kugeln, die man in Paris findet.

kugeln

War schön die Weihnachtszeit. Und die grösste Bescherung hat wohl der Storch gebracht. Jetzt bin ich doch tatsächlich Onkel geworden, gloubsch? Der kleine namens „Elio“ ist just noch vor dem Weihnachtsmann am 5. Dezember durch die Tür getreten.

Elio

Geglaubt, den Weihnachtsmann höchstpersönlich zu sehen, habe ich bei einer unseren Master Klassen. Jan Harlan, der gutmütige Opa hat dabei verwechselnde Ähnlichkeit mit dem Mann vom Nordpol. Doch ich kann bestätigen, er ist es nicht. Nicht minder spektakulär ist er jedoch ein Verwandter von Stanley Kubrick, der bei einigen seinen Meisterwerken als Produzent zur Seite stand. Er hielt daher auch einen äusserst enthusiastischen Vortrag bei uns an der Schule. Gezeigt hat er uns mit diesem Film, wie simple es sein kann, eine packende Geschichte zu erzählen. Die einzige aber wichtigste Hauptzutat jeweils, eine bomben Idee (der zu hörende Fussball-Kommentar übrigens ein Original und so geschehen).

Auf dem Computer-Desktop habe ich während des Vortrages auf einmal einen Ordner erblickt mit dem Titel „Mani Matter“. Ich konnte es nicht unterlassen, Jan Harlan am Ende seines Referates darauf anzusprechen. Da er deutsche Wurzeln hat, hab ich ihn auch gleich in jener Sprache angesprochen. Das hat ihn zuerst etwas verwirrt. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass er sogar Schweizerdeutsch spricht. Er hat sich als grosser Fan von Mani Matter bekundet und betrachtet den Schweizer sogar als Retter der deutschen Poesie. Auch schon fast poetisch dann unser gemeinsames Foto.

Jan

Trotzdem sah es nicht danach aus, als würde Jan Harlan, noch der Storch, oder der Weihnachstmann zu einer weissen Weihnachten verhelfen. Und doch hat es sich das Wetter kurzerhand noch anders überlegt und die Wolken haben das schöne weiss aus sich kitzeln lassen. Im Lausannischen Villars Tiercelin hat es in der Nacht auf den 26sten tatsächlich geschneit. Und auch wenn er 2 Tage später schon wieder zerschmolzene Geschichte war, hat der Schneekerl seine kurze Zeit doch gefroren genossen.

Schneemaa

In den Bergen blieb der Schnee dagegen etwas länger liegen. Grindelwald mit seinem umliegenden Gestein glänzte im weissen Gold. Wir gönnten uns ein paar Tage im Schneeoasenhotel „Aspen“. Von der Skipiste direkt wie die Wiener Würstchen ins offenluft Sprudelpool. Danke den Unbekannten, die sich kurzfristig entschieden haben, ihre Buchung aufzugeben, und wir somit zu diesem letzte Minute Schnäppchen gekommen sind.
(Apropos Schnäppchen, hier ein kleiner Geheimtipp. In der Bergbeiz der kleinen Scheidegg kriegt man, wenn man ein Stück Apfelkuchen bestellt, ein Teil ab, dass mindestens 10 Chinesen ernähren würde.)

Und dann sind wir schon in der Vierzehn. Mein Neujahrsvorsatz: etwas mehr Blog schreiben. Ist ja kein Zustand so. Denn Paris hat nicht minder was zu bieten, als zum Beispiel dieses Pppeking. Hier ist schnell einmal klar, was Sache ist. So zum Beispiel damit: Weihnachten ist vorbei. Aus und fertig!

Tannebaum

Die Strassen sind voll davon. Manche haben sich sogar noch die Mühe gemacht, den Nadelbaum in einen Müllsack zu stopfen. Ein bisschen à la chinoise halt.
Gangbei… oder eben: Salut et bonne année!

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