Ankunft des Anhangs

marco · October 15, 2009 · Allgemein · 0 comments

Einmal, nein gleich zweimal mehr, gibt es Grund für mich zum Feiern. Diesmal gar so fest, dass ich etwas getan habe, was ich noch nie, versteht ihr, NIE, in meinem Leben vorher gemacht habe.
Aber erst mal der Reihe nach.

Grund Nummer eins:
Wir haben die Tausend geknackt!
Oder wahrscheinlich sollte ich eher sagen, ihr habt die Tausend geknackt.
Nicht tausend Nüsse, auch nicht tausend Rätsel, oder tausend Passwörter, weder Tresore mit tausenden von Franken drin, wo mehrere tausend Panzerknacker scharf darauf warten, noch tausend chinesische Herzen.
Nein.
Innerhalb von 2.5 Monaten mehr als tausend Besucher auf diesem Blog. Für so ein kleines Würstchen wie mich eines bin, ist dass ganz schön pas mal finde ich hein.
Vielen herzlichen Dank dafür.

Grund Nummer zwei:
Nach dreimonatiger Trennung, nach massiver Verspätung, vielen Nächten voller Angst, was passiert sei, untergegangen auf hoher See? Ausgeraubt und verschleppt von Piraten? Gekapert und verhöckert? Auf nimmer Wiedersehen? Ist nun meine Schifffracht aus der Schweiz heil in Beijing China eingetroffen.
Unglaublich.
Der Zufall wollte es, dass just am gleichen Tag zur gleichen Stunde auch meine hier vor Ort gekauften Möbel eintreffen wollten. Dies führte dazu, dass ich zur Lieferungs-Rush-Hour bis zu 10 Zügelmänner, alle ausgerüstet mit einem Schuhpariser, in meiner Wohnung hatte.
Aber jetzt ist alles da, viel neues und noch viel erfreulicher, all das Alte.
Jetzt mit dem alt bekannten Bett in den vier Wänden, ist es nochmals eine Spur heimeliger.

Und jetzt kommts, zur Feier der heilen Ankunft von allen Utensilien, kam ich zum Schluss, dass dies gefeiert werden muss und zwar mit nichts wenigerem als mit ein bisschen Wein, der zwar geschüttelt, aber auch heil eingetroffen ist und schliesslich getestet werden musste.
Da aber in all den Paketen keiner meiner Freunde aus der Schweiz drin zu finden war, musste ich dies alleine machen und genau DAS ist der Punkt den ich NOCH NIE gemacht habe:
Ich habe für mich alleine eine Flasche Wein geöffnet.
Wenn ich das geschriebene jetzt so lese, ist ja das ein riesen Theater für überhaupt nichts spektakuläres, denn ich kann nicht einmal schreiben, dass ich die Flasche gleich an einem Abend geleert habe… pfff, wie langweilig.

Ebenfalls äusserst erfreulich ist, dass mein über alles geliebter Sitzsack, nicht gemagert, sprich keine “Bölleli” verloren hat, also er noch genau gleich massig ist und ich bereits auf ihm in den Genuss kommen durfte einen Film zu schauen, wo ich herrlich dazu eingeschlafen bin… ganz wie in alten Zeiten.

Natürlich möchte ich euch mein neues Gemach nicht vorenthalten.


Also das weisse hinten ist eine Wand, das braune da rechts und links sind die leeren Kisten, im Vordergrund der Turnschuh und irgendwo schaut noch Homer hervor.
Zugegeben, sehr modern die Einrichtung.

Ich geh jetzt den Wein fertig saufen, seit gestern steht er da so alleine der arme, dem muss jetzt mal einer klar machen, dass er saugut ist.
Adieu.

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